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Ranger-Kurse - Camps - Makuleke

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute ist der für uns ganz besondere Ort Makuleke von Ecotraining dran.


Makuleke spielt eine ganz besondere Rolle in der Geschichte von Gesa Neitzel, denn hier haben sich Gesa & Frank kennen Und lieben gelernt.

Und hätten sie sich hier nicht getroffen, würde es uns vielleicht auch gar nicht geben… Aber darüber wollen wir gar nicht nachdenken und wir sind sehr glücklich, dass alles so gekommen ist, wie es ist.  

In Makuleke hat sozusagen auch die Geschichte von safariFRANK seinen Ursprung…

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„Makuleke heißt der Ort, an dem sich jetzt fügen soll, was ich Anfang des Jahres begonnen habe. Er wird definieren, wie es für mich weitergeht. Alles scheint auf dieses wilde Reservat an der nördlichen Spitze des Krüger Nationalparks hinzuweisen. (…) Ich erhoffe mir Antworten von diesem Ort. In Makuleke soll sich entscheiden, ob mein Abenteuer Afrika nur eine Auszeit bleiben wird oder ob ich mehr daraus machen kann.

(…)

Makuleke braucht nur die ersten zehn Minuten Buschmarsch, um mich völlig in seinen Bann zu ziehen. Es ist ohne Zweifel einer der wildesten Orte des Landes – und einer der bezauberndsten dazu. Massige Büffel grasen an grünen Flussufern, Elefanten trompeten in der Ferne, verträumte Wälder und moosüberwucherte Hügel lassen einen vergessen, dass es so etwas wie Zivilisation überhaupt gibt."

Die Antworten hat Gesa wohl gefunden: SAFARIFRANK

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Makuleke Camp

Die Konzession

Zwischen den Flüssen Limpopo und Luvuvhu, im nördlichen Teil des Krüger Nationalparks, ist die Region Pafuri. Dieses Gebiet umfasst 24.000 Hektar und beheimatet die Makuleke Konzession. Dieses Gebiet ist die Heimat des Makuleke Volks und die facettenreichste und landschaftlich attraktivste Gegend im ganzen Krüger National Park. Die Makuleke Konzession ist für Touristen, die den Nationalpark besuchen, nicht zugänglich und gehört der Gemeinschaft der Makuleke. Dies ist ein sehr wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas, da das Volk der Makuleke aus dieser Gegend 1968 vertrieben wurde und nur nach einem langwierigen Prozess die Gegend 1998 wieder zugesprochen bekamen.

Das Gebiet zählt zu den wildesten und abgelegensten Teilen des Krüger Nationalparks und bietet eine außergewöhnliche Vegetation, faszinierende Wildtiere und die beste Vogelbeobachtung im ganzen Krüger Park. Hinzukommt, dass man hier Spuren früherer Entdecker und Urvölker finden kann.  

Das Camp

Das Camp befindet sich in der Makuleke Konzession zwischen den Flüssen Limpopo und Luvuvhu. Die Ursprünglichkeit und Abgelegenheit dieser Gegend ist wirklich besonders. Gleichzeitig bietet sie die facettenreichste Biodiversität des ganzen Krüger Nationalparks. Von Flüssen, die sich langsam ihren Weg durch den Busch suchen, in denen Nilpferde und Krokodile baden, umringt von schattenwerfenden Nyala Bäumen und Akazienwäldern, bis hin zur Lanner Gorge, einem Feuchtgebiet in dem Palmen wachsen und Steinformationen mit 1000 Jahre alten Baobab Bäumen zu finden sind.

Wir stellen Mitglieder der Makuleke Gemeinschaft in unserem Camp ein, von denen man eine Menge über die Geschichte dieser Gegend lernen kann.

Tiere, die im Makuleke Camp gefunden werden können

All die Wildtiere, die man im Krüger Nationalpark erwarten würde, können theoretisch im Gebiet um das Camp gesichtet werden; Zebra, Kudu, Impalas, Löwen und Leoparden, Herden von Elefanten, Afrikanische Büffel, Nyala Antilopen im Überfluss, aber auch seltener gesichtete Tiere wie die Elandantilope oder das Buschschwein. Es gibt zahlreiche Vogelarten und dieser Teil des Krüger Nationalparks ist dafür bekannt einer der besten Vogelbeobachtungspunkte im ganzen Gebiet zu sein. Hier gibt es z.B. seltene Arten wie die Bindenfischeule, den Schnäpperwürger oder den Kapppapagei. 

Temperatur im Camp

Im Krüger Nationalpark findet man subtropisches Klima mit heißen Sommern (Durchschnitt 40°C) und warmen, trockenen Wintern (Durchschnitt 9.3°C Minimum bis 26.3°C Maximum). Man sollte jedoch aufpassen, dass man während der periodisch stattfindenden, starken Sommerregen nicht unterwegs ist. Früh am Morgen und in den späten Nachmittagen bis abends kann es sehr, sehr kalt werden. Bringe deshalb genug warme Kleidung mit. 

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Die Unterkunft

Die Studenten wohnen in gemütlichen, mit Stroh bedeckten Zeltunterkünften, die auf Holzplattformen im Schatten von Nyala Bäumen stehen. Jede Einheit hat ein angeschlossenes Badezimmer mit Dusche, Waschbecken mit heißem Wasser und einem WC mit Spülung. Dazu besitzt jede Einheit eine eigene Terrasse. Wir statten die Studenten mit Bettwäsche aus, aber du solltest eine extra Decke für die kalten Wintermonate mitbringen. Das Camp selber ist nicht umzäunt, was heißt, dass Wildtiere von Zeit zu Zeit durch das Camp streifen.

Der Gemeinschaftsbereich

Dieser Bereich besteht aus einer mit Stroh bedachten, an den Seiten offenen Plattform, auf der alle Mahlzeiten zu sich genommen werden und die Vorlesungen stattfinden. Abendliche Lagerfeuer erzeugen eine gemütliche Atmosphäre für soziale und freizeitliche Aktivitäten.

Elektrizität

Es gibt keine Elektrizität in den Camps. Paraffin- und Solarlampen werden zur Beleuchtung benutzt. Außerdem gibt es einen Generator, um im Notfall Batterien und Handys aufzuladen. Falls du nachts studieren möchtest, wäre es gut, dir eine Stirnlampe zuzulegen oder eine batteriebetriebene Lampe, da die Paraffinlampen nur schwaches Licht geben. In der Küche finden sich mit Gas betriebene Kühlschränke zur Lagerung von allen verderblichen Lebensmitteln, allerdings gibt es keinen Platz für persönliche Gegenstände (Getränke, Wasser o.ä.). Es gibt aber eine große Auswahl an Getränken, die im Camp günstig gekauft werden können.

Der Generator wird rein zu Campzwecken angeschaltet und kann nicht extra für das Laden einer Kamerabatterie eingeschaltet werden. Studenten können ihn nur auf eigenes Risiko mitbenutzen, wenn er zu Campzwecken eingeschaltet ist.

Getränke

Eine Auswahl an Getränken kann im Camp gekauft werden. Die Bezahlung erfolgt nur in bar. Es gibt keine Kredit- oder Debitkartengeräte oder Möglichkeiten der Scheckzahlung. Fruchtsäfte werden mit den Mahlzeiten serviert, Tee und Kaffee steht den ganzen Tag zur Verfügung (im Kurspreis enthalten)

Trinkwasser

Das Wasser auf dem Hahn ist frisch und kann ohne Bedenken getrunken werden.

Wäsche

Es gibt einen wöchentlichen Wäscheservice (Handwäsche) gegen eine kleine Gebühr.

Safari Fahrzeuge

Die Safari Fahrzeuge sind offene Land Rover TDIs und Land Cruisers.

 

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Hast du auch Lust bekommen einen Ranger-Kurs zu machen?