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Ranger-Kurse - Camps - Kwapa (Okavango Delta)

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute ist das Kwapa Camp der Okavango Guiding School dran.


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Kwapa ist das Camp der Okavango Guiding School und liegt im Okavango Delta.

Unsere Mitarbeiterin Stephanie war selbst schon dort und hat mal zusammengefasst, was sie dort so erlebt hat.

 

„Das Camp der Okavango Guiding School liegt atemberaubend schön im Okavango Delta.

Die Anfahrt dorthin ist schon ein Highlight. Der Trainer Jamie sammelte uns in Maun ein und brachte uns in das Camp. Ab dem Moment, in dem wir von der Teerstraße auf Schotterwege Richtung Camp abbogen, begann das Abenteuer Ranger-Kurs für einen Tag. Jamie fing sofort an jeden Vogel, jedes Tier und jeden Baum/Busch/Gräser für uns zu identifizieren und uns die wichtigsten Fakten darüber zu erzählen.

Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden und führte durch dicken Sand und Mopanewälder. Dank Jamies enormen Wissen war sie sehr kurzweilig und wir kamen am frühen Nachmittag im Camp an.

Das Camp liegt geschützt unter großen Bäumen, die genug Schatten spenden. Wenn man mit dem Auto im Camp ankommt, landet man zunächst in der Gemeinschafts-Area, eine große offene Fläche, mit einem Zeltdach geschützt, in der die Mahlzeiten eingenommen werden und der theoretische Unterricht stattfindet.

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Folgt man dem sandigen Pfad kommt man zunächst an der Stelle für das Lagerfeuer vorbei und gelangt dann auf abzweigenden Wegen zu den einzelnen Zelten, die mit genug Abstand unter Bäumen verstreut sind. 8 Zelte plus das Zelt für den Trainer.

Jedes der Zelte besitzt hintendran ein eigenes Badezimmer mit Eimer-Dusche und Plumpsklo, einfach durch die hintere Zeltwand zu erreichen. Man muss also nachts nicht nach draußen, was ganz gut ist, wenn man sich das nicht trauen würde wegen der Tiere die ohne weiteres um das Zelt sein könnten, denn das Camp ist nicht eingezäunt. Vor jedem Zelt befindet sich eine kleine Terrasse mit Stühlen und einer schönen Aussicht auf das Wasser.

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Nachdem wir alles in unsere Zelte geräumt hatten, bekamen wir ein leckeres Mittagessen und frische Getränke und konnten uns etwas von der Hitze erholen.


Das Besondere am Kwapa Camp ist, dass es direkt an Wasserwegen durch das Delta liegt und man hier das Navigieren mit dem Mokoro-Kanu erlernen kann (je nach Wasserlevel).

Auch ich hatte die große Ehre und wurde von Jamie auf eine Mokoro-Fahrt mitgenommen.

Noch mal schnell mit Sonnencreme eingecremt, Hut auf, Kamera eingepackt und los ging’s. Das Ganze ist eine sehr wackelige Angelegenheit. Ich saß vorne im Mokoro während Jamie hinter mir stand und mit der Stange das Mokoro durch das Wasser navigierte. Was er mir nicht verriet, war, dass ich nun auf gleicher Höhe mit 1000en von Spinnennetzen und zwangsläufig ihren Bewohnern war. Es tat mir fast leid, die schönen Gebilde zu zerstören, aber Jamie lachte sich nur kaputt, wie ich versuchte den Spinnennetzen auszuweichen. Jeder Versuch zwecklos, am Ende der Fahrt war ich komplett von Spinnfäden übersäht.

Nichtsdestotrotz war die Fahrt ein sehr schönes Erlebnis. Die Stille und Ruhe, die einen auf dem Wasser umgibt, ist wirklich einmalig. Außerdem bekamen wir die verschiedensten Tiere zu sehen, wie Vögel, Insekten, Frösche, Giraffen und Antilopen am Ufer.

Und während die spannende Fahrt langsam zu Ende ging, ging auch die Sonne langsam unter und färbte den Himmel über dem Delta in die verschiedensten Rot- du Violetttöne.

 

Wir kamen rechtzeitig zum Abendessen zurück, was wieder sehr lecker war. Den Rest des Abends verbrachten wir noch einige Zeit um das Lagerfeuer herum und Jamie erzählte uns alle möglichen Geschichten über den Kurs, das Camp und all seine tierischen Bewohner.

Danach zogen wir uns alle in unsere Zelte zurück und schlummerten zu den nächtlichen Geräuschen des Deltas

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn meine erste Fahrt im Geländewagen stand an. Ich war etwas nervös, denn ich hatte noch nie einen Geländewagen gefahren und schon gar nicht auf Sandstraßen durch den afrikanischen Busch.

Jamie und die anderen nahmen hinter mir Platz und ich übernahm sofort die Rolle des Safari-Guides. Mit dem Auto kam ich ganz gut klar, allerdings war es oft sehr schwer überhaupt den Ansatz einer Straße zu erkennen, da nur wenige Autos in der Gegend fahren und „Straßen“ oftmals überwachsen sind. Wir fuhren einige Stunden durch das Gebiet, sahen der Sonne beim Aufgehen zu und entdeckten Giraffen, Zebras, Nilpferde und viele andere Tiere. Ich war bei meiner ersten Fahrt ganz froh nicht gleich einem Elefanten gegenüber zu stehen.

Ansonsten meisterte ich meine Aufgabe sehr gut (laut der anderen) und nach getaner Arbeit übernahm Jamie wieder und brachte uns zurück nach Maun.

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Mein Aufenthalt im Kwapa Camp hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, ich kann bald zurückkehren und einen längeren Schnupper-Kurs machen."


Beschreibung der Okavango Guiding School

Das Trainingslager am Kwapa River befindet sich im Okavango Delta von Botswana. Das Okavango ist eines der landschaftlich spektakulärsten Wildschutzgebiete der Welt. Die unzähligen kristallklaren Kanäle und wildreichen Inseln ist ein Lebensraum wie kein anderer. Die Lernerfahrung wird durch die natürliche Schönheit des Gebiets und die Lebensraumvielfalt beeinflusst.

Kwapa verfügt über eine Kombination von Flussläufen, Auen, Lagunen sowie Auenwäldern, Savannen, Mopane-Gestrüpp, Mopane-Wald und Grasland.

Das vielleicht erstaunlichste an diesem Gebiet ist die Tatsache, dass es Teil eines Wildnisgebiets ist, das sich über Hunderttausende von Quadratkilometern durch das Moremi Game Reserve, den Chobe National Park, den Caprivi Strip in Namibia, das südliche Angola und das südliche Sambia erstreckt.

Die Zelte sind 3x3 m hohe Wildniszelte und sind mit einem Feldbett, Laken, Kissen, Bettdecken und Handtüchern ausgestattet. Ein LED-Licht ist in jedem Zelt vorhanden.

Das Zelt hat ein en-suite Plumps-WC und eine Eimerdusche. Es gibt auch ein Waschbecken vor dem Zelt und einen Stuhl zum Entspannen. 



Hast du auch Lust bekommen einen Ranger-Kurs zu machen?