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Was ist eigentlich ein Ranger?

Safari-Guide? Ranger? Field Guide? Nature Guide? Wildhüter?... Wer macht eigentlich was? Das ist ganz schön verwirrend und wir versuchen mal euch die verschiedenen Begriffe genauer zu erklären.

Grundsätzlich muss man natürlich erst mal schauen in welcher Sprache das Ganze angegangen wird.

Ein Ranger (engl.) ist auf Deutsch eigentlich ein „Wildhüter“ (engl. auch Game Ranger) und verantwortlich für das Ressourcenmanagement in einem Nationalpark oder privaten Reservat. Er oder Sie beschützt die Wildtiere innerhalb des Parks, kontrolliert die natürliche Population und kümmert sich auch um Zäune, Wasserspeicher, Erosionskontrolle, Kontrolle über Ausbreitung nicht einheimischer Arten, Feuermanagement und vieles mehr.

Letzendlich benutzen wir Deutsche aber oft das Wort Ranger und meinen eigentlich einen Field Guide.

Ein Field Guide (engl., oder auch Safari-Guide) interagiert mit den Touristen, die die Parks besuchen und teilt sein Wissen über den Busch mit ihnen; entweder in einem Geländewagen oder bei Erkundungen zu Fuß. Der Field Guide bringt den Touristen die Umwelt und das Ökosystem näher und erklärt ihnen, warum es so wichtig die Natur und ihre Tiere zu beschützen.

Ein „Nature Guide“ ist das Gleiche wie ein „Field Guide“.

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Wie ist der Beruf des Rangers entstanden?

Als die ersten Nationalparks und Reservate in Südafrika gegründet wurden, lag der Fokus auf Selbst-Fahrer-Safaris und Wildhüter kümmerten sich nur um das Management des Parks.

Zu dieser Zeit gab es keine offizielle Qualifikation um Ranger (Field Guide) zu werden und die meisten Personen, die in den Parks als Wildhüter arbeiteten, eigneten sich immenses Wissen über den afrikanischen Busch an. So wurden Wildhüter später oft einfach auch als Ranger eingesetzt.

Dies änderte sich, als sich die beiden Aufgaben zu sehr überschnitten und Wildhüter nicht mehr ihren Aufgaben des Ressourcenmanagements nachkommen konnten. Es gab einen Bedarf an qualifizierten Rangern (Field Guides), die alles über den Busch wissen, aber auch wie man mit den Gästen umgeht und was einen guten Gastgeber ausmacht.

Wildhüter bzw. Game Ranger sind heutzutage meist beim Parkmanagement direkt angestellt, Ranger bzw. Field Guides meist direkt bei den Lodges.

Die Rolle von privaten Lodges:

Private Lodges wollten bald schon speziell ausgebildete Field Guides einstellen und so ist FGASA entstanden. FGASA= Field Guides’ Association of Southern Africa. Seit dem Jahr 2000 gibt es nun also die offizielle Ausbildung zum Ranger (Field Guide).  

 

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