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Name:
Corina Sonnberger

Reisezeit:
April 2017

Ziele:
Greater Kruger National Park

Wie war's?

Intensiv, atemberaubend (im wahrsten Sinne des Wortes), erdend

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Erzähl uns ein bisschen über dich:

Mein Name ist Corina Sonnberger, ich bin in Wien/Österreich geboren und aufgewachsen. Meine Familie ist sehr tierliebend, daher war ich immer von Hunden, Katzen und Pferden umgeben. Nach meiner Schulzeit habe ich mich dazu entschlossen, Veterinärmedizin zu studieren, mit der Spezialisierung auf Conservation Medicine. Zusätzlich habe ich Weiterbildungen in Physiotherapie und Osteopathie für Hunde absolviert. Man kann daher mit Recht behaupten, dass sich mein Leben immer schon um Tiere gedreht hat. Neben dem Studium war ich in einer Kleintierpraxis tätig. Ich wollte allerdings auch neue Erfahrungen in einem anderen Gebiet der Veterinärmedizin machen, weshalb ich vor zwei Jahren die Entscheidung traf, ein dreimonatiges Praktikum in den National Zoological Gardens of South Africa zu machen. Ich war nicht nur in die Arbeit mit den Zootieren involviert, sondern half auch in conservation und breeding stations nahe am Kruger Nationalpark mit. In dieser Zeit nahm ich auch zum ersten Mal in meinem Leben an einer Safari teil und verliebte mich in Afrika.


3 Worte die deine Erfahrung beschreiben

Intesiv, atemberaubend (im wahrsten Sinn des Wortes), erdend


Warum hast du dich für einen Kurs entschieden?

Nach meinem ersten Besuch in Südafrika wusste ich, dass ich zurückkommen würde. Ich las Gesas Buch, jedes ihrer Worte berührte mich und ich fühlte in vielerlei Hinsicht genau wie sie. Ich sah meine berufliche Zukunft im Bereich der Conservation Medicine, daher wollte ich mehr über Natur und Wildtiere lernen als nur den medizinischen Aspekt. Diese Erfahrung wollte ich nur für mich selbst machen, inmitten der Wildnis zu leben, neben Elefanten, Leoparden und Büffeln.


Was sind deine Pläne, jetzt wo du die Grundausbildung absolviert hast?

Ich möchte auf jeden Fall auch den Trails Guide Kurs absolvieren. Ich bin immer noch sehr daran interessiert, im Bereich Conservation und Tierschutz zu arbeiten, kann mir aber auch durchaus vorstellen, ab und an eine Gruppe von Leuten durch die afrikanische Wildnis zu führen. Ich bin für viele Dinge offen und gespannt, was die Zukunft bringt.


Die interessantestens Fakten die du gelernt hast?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten! Es gibt so viele interessante Fakten, die ich in so kurzer Zeit gelernt habe. Ich habe meine Liebe zu den Vögeln entdeckt und bin stolz darauf, einige von ihnen anhand des Aussehens und ihres Gesanges erkennen zu können. Außerdem habe ich sehr viel über Pflanzen, Ökologie, Astronomie, Geologie, Amphibien, Insekten, Reptilien und natürlich auch Säugetiere gelernt. Ich denke, der interessanteste Fakt ist, wie all diese Teile miteinander interagieren, sich gegenseitig beeinflussen und brauchen und welchen Einfluss die Menschheit darauf hat.


Was war deine beste Wildtierbegegnung?

Ich muss gestehen, ich liebe Elefanten und Leoparden besonders, daher waren die Begegnungen mit diesen Tieren unglaublich toll für mich. In Selati standen wir inmitten einer Elefantenherde von ungefähr 80 Mitgliedern, von sehr alten Tieren bis hin zu gerade neugeborenen Zwergen. Es war einfach unglaublich, sie zu beobachten, wie sie miteinander umgehen und so viel dabei über ihre soziale Struktur und ihr Verhalten zu lernen. In Karongwe begegneten wir einem jungen Elefantenbullen während seiner Musth, der uns einzuschüchtern versuchte, während wir im Rangerauto saßen. Unser Ausbilder interpretierte jede seiner Bewegungen und wies uns an, wie wir uns in einer solchen Situation verhalten sollten. Es war ein ganz besonderer Moment für mich, absolut atemberaubend.

Die Begegnungen mit Leoparden waren ebenso einzigartig, da man diese Tiere nicht sehr häufig zu Gesicht bekommt. Wir hatten das Glück, sogar zweien zu begegnen: einem in Selati – ein sehr junges Tier, das offensichtlich nicht wusste, wie es sich verhalten sollte. Es blieb ganz einfach neben der Straße im hohen Gras sitzen und schaute uns an, während wir es beobachteten. Es war eine amüsante Situation, da Leoparden normalerweise scheu sind und ins hohe Gras flüchten. Den zweiten sichteten wir in Karongwe während der Prüfungsfahrt meines Kollegen und Freundes Jerry. Es war ein großes und absolut wunderschönes Weibchen und eines der besten Begegnungen, die unsere Gruppe hatte.


Wie fandest du die Trainer und die Camps?

Ich hatte das große Glück, Mark Gunn als meinen Haupt-Ausbilder zu haben. Er hat ein enormes Wissen, ist cool und sehr geerdet. Was ich aber am meisten an ihm schätze, ist sein tiefer und ehrlicher Respekt gegenüber der Natur, selbst vor den kleinsten Dingen. Ich habe so viel von ihm gelernt, nicht nur Fakten, die man in Büchern nachlesen kann, sondern vor allem Dinge, die man sich nur durch Erfahrung und Liebe zur Arbeit aneignet. Und er liebt definitiv das, was er tut. Mark gehört in die Natur und wir waren glücklich, einen kleinen Weg mit ihm gehen zu dürfen.

Die Camps entsprachen meinen Erwartungen. Zwei Ladies kümmern sich jederzeit darum, alles sauber zu halten und haben uns mit köstlichen, abwechslungsreichen und gesunden Menüs verwöhnt. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich muss sagen, dass mir Karongwe besser gefallen hat.


Wem würdest du einen solchen Kurs empfehlen?

Ich würde es jedem empfehlen, der an Natur interessiert ist und das Zusammenspiel jedes einzelnen Teils auf diesem Planten und darüber hinaus verstehen möchte. Es ist eine einmalige Erfahrung und ich bin sicher, dass niemand die Entscheidung bereuen würde, dieses Abenteuer zu wagen. Es war eine der besten Zeiten meines Lebens!


Wie war deine Erfahrung mit safariFRANK?

Ich habe mich jederzeit gut betreut gefühlt. Ich habe mich sehr spontan dazu entschieden, bei diesem Kurs teilzunehmen und daher erst ein paar Wochen vor Beginn gebucht. Es hat aber alles reibungslos geklappt und safariFRANK hat mich in jeder Hinsicht unterstützt und gut vorbereitet. Meine Fragen wurden sofort und sehr freundlich beantwortet, obwohl wir einen großen Zeitunterschied hatten. Ich danke euch vielmals, ihr habt mir den Weg für meine Chance geebnet, ein Field Guide zu werden.


Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Ich stehe erst am Anfang meines Afrika-Abenteuers. Bisher war ich nur in Südafrika, daher werden meine nächsten Ziele hoffentlich Namibia, Botswana und Mozambique sein. Ich habe auch schon meine Freunde und Familie gefragt, ob sie an einer Safari-Tour interessiert wären, mit mir als ihr Guide und erfreulicherweise haben alle Ja gesagt J

Ich weiß, da draußen gibt es noch so viel zu sehen und zu erleben – wenn du einmal in Afrika warst, willst du immer zurück!!