EcoQuest Schnupperkurs - by Saskia Hoffmann!

EcoQuest Schnupperkurs - by Saskia Hoffmann!

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Name:
Saskia Hoffmann

Ziele:
Karongwe

Wie war's?

Lehrreich, glücklich, faszinierend

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Erzähl uns ein bisschen über dich

Ich bin in einem kleinen Dorf in einer eher ländlichen Gegend aufgewachsen und bin schon immer von Tieren fasziniert. Dass ich aber die afrikanische Tierwelt einmal nicht nur durch den Fernseher und in Büchern beobachten werde, daran habe ich nie gedacht. Im letzten Jahr war ich dann als Freiwilligenarbeiterin drei Monate in Tansania und konnte mein Glück kaum fassen, als ich den Tieren und der umwerfenden Landschaft durch eine Safari näher gekommen bin. Das hat mich nicht mehr los gelassen.


3 Worte die deine Erfahrung beschreiben

Lehrreich, glücklich, faszinierend

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Warum hast du dich für einen Kurs entschieden?

Als ich Gesas Buch gelesen habe und dann von der Möglichkeit erfuhr, einen Ranger-Schnupperkurs machen zu können, musste ich diese einfach wahrnehmen. Ich wollte zurück nach Afrika und noch intensivere Erfahrungen sammeln.


Was sind deine Pläne nach dem Kurs?

Ich möchte auf jeden Fall irgendwann wieder zurück. Mein Traum wäre es, zumindest die Ranger-Grundausbildung zu absolvieren und noch mehr Zeit im Busch zu verbringen.


Die interessantesten Dinge die du gelernt hast?

In den zwei Wochen habe ich so unglaublich viel gelernt, dass es schwierig ist, nur ein paar Dinge zu nennen. Ich war sehr beeindruckt davon, über wie viel Wissen die Trainer verfügen und versuchte, so viel wie möglich davon aufzunehmen. Am interessantesten fand ich vermutlich die Einführung in das Spurenlesen.

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Was war deine beste Wildtierbegegnung?

Diese fand direkt am ersten Abend statt. Die gesamte Gruppe hatte sich zu einem gemeinsamen Sundowner getroffen, als ein Elefantenbulle auf uns zu kam. Head-Instructor Mark redete mit ihm, aber als er immer näher kam, wies er uns an, uns in die Autos zu setzen. Dann kamen auch die anderen Elefanten nach und fünf Riesen begutachteten uns aus nächster Nähe und wirbelten Sand auf (auch aus Nervosität, wie uns danach erklärt wurde). So nah war ich diesen tollen Tieren noch nie. Als sie sich dann dazu entschieden haben, weiterzuziehen, kamen noch ein paar junge Elefanten hinterher gelaufen, schauten uns kurz an und beeilten sich dann, weiter zu kommen. Großartig!

Auch unser letzter Tag in Karongwe bot uns eine schöne Begegnung. Wir begegneten zu Fuß drei Geparden, die sich gerade ihre Beute, ein Kudu, teilten. Wir standen einfach nur da, beobachteten und hörten sie beim Fressen. Niemals hätte ich gedacht, dass man den Tieren so nahe kommen kann.

 

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Wie fandest du die Trainer und die Camps?

Alle Trainer hatten ihre eigene Art und Weise, uns Wissen zu vermittelten und ihre eigenen Schwerpunkte. Aber allen hat man angemerkt, dass sie das, was sie tun, lieben! Es war eine Freude, ihre Augen beim Erklären funkeln zu sehen und mitzuerleben, wie sie sich manchmal in ihren Erzählungen verloren. So war es noch viel einfacher, zuzuhören und das Gesagt zu verinnerlichen.

Karongwe hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es, mittags barfuß durch das Camp zu laufen und im trockenen Flussbett auf einem Felsen in der Sonne zu liegen. In meinem Zelt fühlte ich mich sehr wohl und ich vermisse die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer. Wir wurden auf jeden Fall ausreichend und mit sehr leckerem Essen versorgt.


Wem würdest du einen solchen Kurs empfehlen?

Allen, die der afrikanischen Wildnis noch näher kommen und die noch mehr erfahren wollen, als bei einer (gewöhnlichen) Safari. Es ist schwierig, die Zeit für die Ranger-Grundausbildung  aufzubringen, aber ein Schnupperkurs ist definitiv eine gute Alternative – oder einer guter Anfang.


Wie war deine Erfahrung mit safariFRANK?

Ich habe alle nötigen Informationen bekommen und die Buchung verlief reibungslos. Vielen Dank dafür, dass ihr mir dieses Abenteuer ermöglicht habt!


Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Botswana und Namibia und… . Aber egal wie und wohin, ich bin einfach froh, wenn ich wieder zurück kommen kann nach Afrika.


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Möchtest du auch einen Ranger-Kurs machen?

Meine Erlebnisse bei der Ranger-Grundausbildung - von Anne Nover!

Meine Erlebnisse bei der Ranger-Grundausbildung - von Anne Nover!

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Name:
Anne Nover

Ziele:
Greater Kruger National Park (Selati & Karongwe)

Wie war's?

Atemberaubend, Lehrreich, Lifechanging

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Erzähl uns ein bisschen über dich

Hi, ich heiße Anni und komme aus der Nähe von Düsseldorf. Ich WAR :) Chemielaborantin. Mein Herz schlägt schon seit 10 Jahren für Afrika. Nach der Schule hat es mich für einige Monate nach Ghana und Südafrika gezogen. Ich leistete Freiwilligenarbeit in einem Waisenheim und in einem Wildliferescue Centre. Ich hatte eine wahnsinning tolle Zeit.

Letztes Jahr hat es mich dann nach Botswana ins Okavango Delta und danach nach Namibia gezogen (ebenfalls Freiwilligenarbeit).

Ich hatte das Gefühl nicht mehr nach Hause zu wollen und mich entschieden etwas in meinem Leben zu ändern.

Ich machte mich auf die Suche und fand diese tolle Ausbildung <3


3 Worte die deine Erfahrung beschreiben

Atemberaubend, Lehrreich, Lifechanging


Warum hast du dich für einen Kurs entschieden?

Mir ist, wie so vielen anderen, Gesas Buch in die Hände gefallen und es gab keinen Zweifel daran, dass ich das machen möchte.


Was sind deine Pläne nach dem Kurs?

Ich möchte in Afrika bleiben, zumindest ein bisschen.

Ich habe meine Zeit hier schon verlängert und ich möchte definitiv den Trails Guide Kurs machen.

Und bis es soweit ist, habe ich unheimlich Glück gehabt und einen Job in Sabi Sands auf einer Lodge bekommen (erstmal unbezahlt).


Die interessantesten Dinge die du gelernt hast?

Ich hatte wirklich null Interesse an dem großen und wichtigen Thema „Birds“, aber hier wird jeder ein bisschen zu einem „Birder“

Tipp: Roberts App!


Was war deine beste Wildtierbegegnung?

Da waren wirklich einige!

Eine der tollsten Begegnungen hatte ich einen Tag vor meiner Prüfung.

Wir fuhren in unserem Gameviewer die Strecke ab, die ich eventuell fahren wollte.

Wir hatten Glück, denn wir begegneten der Elefantenherde. Wir  konnten sie zwar nicht so gut sehen, weil sie sich im Dickicht des Buschs versteckten, aber auch einfach zu hören, dass sie da sind ist ein unglaubliches Gefühl.

Wir stoppten und lauschten den Geräuschen.

Plötzlich rast ein kleiner Babyelefant aus dem nichts auf die Straße, starrt uns an. Hibbelt aufgeregt hin und her und tropetet uns an. Mein Herz platze fast vor Glück.

Mamaelefant kam direkt hinter her und stellte sich schützen vor ihr Junges.

Wunderschön solches Verhalten zu beobachten. Beide schauten uns an und liefen dann gemeinsam die Straße weg von uns entlang. Was ein tolles Bild!

Ich habe auch einen Blog geschrieben, da sind noch ein paar andere Geschichten: Anni-the-adventuress.blogspot.com

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Wie fandest du die Trainer und die Camps?

Wir hatten leider einen recht regen Wechsel an Trainern, aber die meißten waren sehr nett. Mir persönlich hat Selati besser gefallen, etwas einfacher und wilder als Karongwe.


Wem würdest du einen solchen Kurs empfehlen?

Allen, die ein Fabel für Natur haben und etwas mehr darüber lernen wollen.


Wie war deine Erfahrung mit safariFRANK?

Sehr gut! Ich habe alle Informationen bekommen die ich brauchte um mein Abenteuer zu genießen.

Danke!


Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Puhhh da ist so viel!

Definitiv möchte ich noch Gorillas sehen und Kenia, das Land der Inspirationen für König der Löwen.


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Meine Erlebnisse bei der Okavango Guiding School - von Leon Habig

Meine Erlebnisse bei der Okavango Guiding School - von Leon Habig

Meine Erlebnisse bei der Okavango Guiding School

von Leon Habig


Leon hat gleich 3 Ranger-Kurse bei der Okavango Guiding School belegt, dabei eine ganze Menge erlebt und wirklich tolle Fotos geschossen - aber seht für euch selbst!

 Auch im Busch wird nie ausgelernt: Das Learner-Manual der OGS

Auch im Busch wird nie ausgelernt: Das Learner-Manual der OGS

"Hi! Mein Name ist Leon, ich bin 18 Jahre alt und seit meinem 2,5-monatigen Aufenthalt im“ Kwappa Camp“ in Botswana ein qualifizierter Safari Guide! In Kwappa habe ich an allen Kursen, die derzeit dort angeboten werden, teilgenommen, und möchte nun im Folgenden meine Eindrücke und Erfahrungen, welche ich während dieser Ausbildung sammeln konnte, teilen. Vorab möchte ich noch sagen, dass ich in Afrika eine der schönsten Zeiten meines Lebens verbracht habe und mir keinen besseren Ort hätte vorstellen können, um derartig spannende und wertvolle Erfahrungen nach dem Abschluss meines Abiturs sammeln zu können. Ich möchte mich auch bei allen Mitarbeitern der OGS bedanken, die immer freundlich und hilfsbereit waren und in denen ich neue Freunde in einem komplett anderen Teil der Welt finden konnte.

Um den bestmöglichen Eindruck in das Leben in Kwappa zu geben, fange ich zunächst mit meiner Ankunft im Sommer 2017 an. Nach einer langen Reise von meiner Heimatstadt München nach Botswana wurde ich am Flughafen von Maun, Ausgangspunkt für die meisten Touristen, die das Okawango Delta besichtigen wollen, von Jaime abgeholt. Jaime arbeitet für die Okavango Guiding School und hat mich für den nächsten Monat als mein Trainer im Trails Guide Kurs begleitet. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was auf mich zukommen würde, habe ich bereits auf der zweistündigen Autofahrt zu unserem Camp bekommen. Jamie, aufgrund seines enormen Wissens liebevoll „The Brain“ im Camp genannt, fing sofort an, uns Dinge über die Umgebung zu erzählen, während wir durch Flüsse, Wälder und wüstenähnliche Landschaften fuhren. Schnell verstanden sich alle fünf Kursteilnehmer sehr gut, und die Tatsache, dass wir alle mit anpacken mussten, als das Auto im Sand stecken blieb (ein äußerst häufig auftretendes Problem in der Wildnis), schweißte uns noch mehr zusammen.

Im Camp angekommen verschaffte uns Jamie einen Überblick des Camps. Es gibt ein Hauptzelt, in dem zusammen gegessen wird und Unterrichtsstunden abgehalten werden. Das Schöne an diesem Zelt: es ist groß und die Seiten sind offen, was es zum perfekten Aufenthaltsort während den heißen Mittagsstunden in Botswana macht. Außerdem gibt es einen Kühlschrank, in dem die Schüler persönlichen Proviant unterbringen können. Weiterhin gibt es einen Bereich für die 3-4 Mitarbeiter im Camp, welche für die Instandhaltung des Camps sowie für das Kochen zuständig sind. Zusätzliche Bestandteile des Camps sind eine Feuerstelle, das „Fitnessstudio“ (eine Metallstange, welche zwischen 2 Bäume geklemmt ist und als Klimmzugstange genutzt wird) und natürlich die Zelte, in denen die Schüler und Trainer wohnen.

Meistens hat jeder Schüler sein eigenes Zelt, jedoch bieten die Zelte genügend Platz, sodass auf Anfrage auch 2 Personen in einem Zelt leben können. Das Zelt inkludiert einen Innenraum mit einem kleinen Tisch und Bett sowie ein unter freiem Himmel liegendes, abgeschirmtes Bad. Außerdem steht vor dem Zelteingang ein Stuhl, welchen ich persönlich meistens dazu genutzt habe, um von meinem Zelt aus den Fluss „Kwappa“ zu überblicken und währenddessen zu lesen. Aber auch wenn ich mir hinsichtlich der Unterkunft weniger erwartet hätte, lässt es sich dennoch nicht leugnen, dass das Leben, insbesondere verglichen mit unseren westlichen Standards, sehr einfach ist. So sollte man nicht auf eine Toilette mit Spülung oder dauerhaft fließendes Wasser hoffen. Das (warme!) Wasser zum Duschen muss zunächst aus einer Wassertonne geholt werden. Neben der Tatsache, dass jedoch genau dieses simple Leben für viele Menschen der Grund ist, nach Kwappa zu kommen, trägt diese Art des Lebens auch maßgeblich zu einer möglichst natur- und realitätsnahen Erfahrung im Busch bei. Worauf man sich aber wirklich freuen kann ist das vorzügliche Essen im Camp!

 Einer der beiden Safari-Landcruiser der OGS

Einer der beiden Safari-Landcruiser der OGS

Nun zum ersten Teil meiner Ausbildung: dem Trails-Guide-Kurs. In diesem Kurs lernt man die Arbeit und Verantwortungen eines Guides auf Walking-Safaris kennen. So erlernt man den Umgang mit Waffen, Tierverhalten in Theorie und Praxis und Interpretation von verschiedenen Faktoren wie Sonne, Windrichtung und Terrain. Weiterhin besteht der Kurs hauptsächlich aus praktischen Komponenten, wobei jeweils ein Schüler die Führung eines „Walks“ übernimmt.

Hierbei läuft Jamie direkt hinter dem Schüler, um Verbesserungsvorschläge machen zu können.  Nach dem klassischen Prinzip „Learning by Doing“ profitiert somit nicht nur derjenige, der die Gruppe gerade anführt, sondern auch alle anderen Schüler, da diese sich dank Jamies Korrekturen ideales Verhalten in bestimmten Situationen aneignen können. Aufgrund dieses Prinzips können auch Kursteilnehmer, die keine ernsthaften Absichten haben, Safariguide zu werden, die Arbeit eines Guides hautnah miterleben. Jedoch sollte man in physisch guter Verfassung sein, da der Trails-Guide-Kurs mehrere Stunden Lauf am Tag inkludiert (mit Proviant auf dem Rücken und oft auch einem Gewehr in der Hand). Umso weniger überrascht es, dass sowohl beim Mittag- als auch beim Abendessen meist kaum etwas übrig blieb!

Mein typischer Tagesablauf während dieses Kurses als sogenannter „Lead-Guide“ sah folgendermaßen aus: ca. 4:45 Uhr aufstehen und die restlichen Kursteilnehmer um 5:00 Uhr aufwecken und ihnen warmes Wasser vor das Zelt stellen (ebenfalls eine typische Aufgabe von Guides in Botswana, welche jedoch nur max. 2-3 mal in der Woche auf mich gefallen ist. Den Rest der Zeit darf man dieses Privileg, aufgeweckt zu werden, für sich beanspruchen). Um 5:30 Uhr gab es Frühstück (Porridge und Toast), und gegen 6:00 Uhr haben wir uns meistens auf einen „Morning-Walk“ begeben. Die Dauer dieses Walks war von Tag zu Tag unterschiedlich, wichtig war nur, rechtzeitig um 12 Uhr zum Mittagessen im Camp zu sein. Manchmal haben wir auch Tagesausflüge gemacht, auf denen wir unser Mittagessen mitgenommen haben und erst nachmittags zum Camp zurückgekehrt sind. Abgesehen von diesen Ausnahmen war es normal, zwischen 12 und 16 Uhr im Camp zu bleiben, da die Hitze in Botswana zu dieser Zeit ihr Maximum erreicht und körperliche Betätigung geradezu unmöglich macht. Oft wurde diese Zeit für Unterrichtsstunden im Hauptzelt oder einfach zur Entspannung genutzt.

Auch können die Schüler mit Luftgewehren ihre Schießkünste verbessern oder mithilfe der Bibliothek des Camps ihr Wissen über die Natur erweitern. Gegen 16 Uhr fand dann der „Afternoon-Walk“ statt, und um 19 Uhr gab es Abendessen. Nach oder auch manchmal vor diesem saßen wir oft um ein Lagerfeuer und haben gelesen oder uns Geschichten erzählt. Grundlegender Bestandteil von Mittag- und Abendessen war auch, positive und negative Aspekte des Walks zu besprechen. Durch dieses offene Feedback konnte jeder der Schüler an sich selbst arbeiten und seine Qualitäten als Guide verbessern. Außerdem musste nach jedem Walk die Waffe, für die man an diesem Tag verantwortlich war, gesäubert werden. Dienstags und Donnerstag wich der Tagesablauf von dem zuvor geschilderten oftmals ab, da wir an diesen Tagen zur Shooting-Range gefahren sind und mit echten Schusswaffen trainiert haben. Samstags hatten wir meistens frei und konnten den kompletten Tag für uns persönlich nutzen. Ich möchte noch betonen, dass die Schießübungen nur zum Verteidigungstraining gedacht sind. In Botswana dürfen glücklicherweise keine Tiere gejagt werden.

 Für atemberaubende Fotografien gibt es während des Kurses genügend Motive und Gelegenheiten

Für atemberaubende Fotografien gibt es während des Kurses genügend Motive und Gelegenheiten

Nach Abschluss der Trails-Guide Prüfung habe ich für eine Woche am sogenannten „Bush-Skills“-Kurs, der vom aus Deutschland stammenden Philip geleitet wurde, teilgenommen. Phil ist ein sehr guter Lehrer und war mir in den auf Englisch abgehaltenen Kursen nicht nur sprachlich immer eine Hilfe. Ich spreche hierbei von mehreren Kursen, da während eines Kurses oft mehrere Trainer im Camp sind und sich gegenseitig unterstützen. Der „Bush Skills“-Kurs eignet sich perfekt für Kursteilnehmer, die zwar einen Einblick in das Leben im Busch und die Arbeit eines Guides bekommen möchten, jedoch nicht den  1-monatigen „Nature Guide“-Kurs machen können oder wollen. Somit erhält man im „Bush Skills“-Kurs einen guten Überblick über die wichtigsten Bestandteile des Nature Guide (von Tierverhalten, über Geologie bis hin zu Astronomie), und kann Safaris um einiges lebendiger erleben, indem man sich selbst ans Steuer setzt. Darüber hinaus werden in diesem Kurs auch Überlebenstaktiken in der Wildnis thematisiert und Aktivitäten wie Mokorro-(das afrikanische Kanu) und Motorbootfahrten gehören ebenfalls zum Programm.

Ohne Pause ging es nach dem „Bush Skills“-Kurs gleich weiter mit dem „Nature Guide“-Kurs. Dieser ist wohl der umfangreichste von den Kursen gewesen, die ich belegt habe. Der Tagesablauf dieses Kurses unterschied sich von dem des Trails Guides im Prinzip nur darin, dass die Morning- und Afternoon-Walks durch „Drives“ ersetzt wurden, dass die Mittagszeit intensiver zum Lernen genutzt wurde und dass der Umgang mit Waffen nicht Bestandteil der Kursinhalte war. Stattdessen thematisieren das „Manual“, welches zu Kursbeginn jedem der sieben Schüler und Schülerinnen ausgehändigt wurde, sowie die Unterrichtsstunden zur Mittagszeit viele verschiedene Aspekte, mit denen man sich als Guide auskennen muss (beispielsweise Automechanik, Ökologie, Astronomie, Vögel und alle anderen Arten von Tieren). Zu jeder Rubrik, die an dem jeweiligen Tag behandelt wurde, gab es am nächsten Tag einen kleinen Test zur Wiederholung. Ebenso werden Vogelgesänge abgefragt, und jeder Drive, den ein Schüler als Guide übernimmt und sein Wissen den anderen Schülern, die hierbei als Gäste fungieren, vermittelt, dient dem Kursleiter und gleichzeitig Prüfer, um sich ein Bild von dem Schüler machen zu können. In diesem Fall war unser Kursleiter Julien. Er stammt aus Kenia und ist ein erfahrener Guide, mit dem ich mich schnell anfreunden konnte. Insgesamt haben sich alle Kursteilnehmer auch in diesem Kurs gut verstanden und ich konnte auch in kultureller Hinsicht viel von den 4 einheimischen Schülern lernen.

 Elefanten, die direkt vor der Haustür herumspazieren? Sieht man Zuhause auch nicht alle Tage

Elefanten, die direkt vor der Haustür herumspazieren? Sieht man Zuhause auch nicht alle Tage

Wie man sieht hat jeder der Kurse seine eigenen Reize und Schwerpunkte, die meinen Aufenthalt in Botswana zu einer wundervollen Zeit gemacht haben. Alle Aspekte der Kurse im Kwappa Camp betrachtend würde ich sagen, dass aufgrund der Nähe zur Natur und den Tieren und der Vielseitigkeit des „Trails Guide“,  mir dieser Kurs letztendlich persönlich am besten gefallen hat. Jedoch empfehle ich denjenigen, die sich für diesen Kurs interessieren, vorher entweder am Bush-Skills oder am Nature Guide teilzunehmen, da man, aufgrund der theoretischen Komponenten und allgemeineren Einführungen in diesen Kursen, später den sehr praktisch orientierten und spezifischeren „Trails Guide“  besser für sich und die persönliche Weiterentwicklung nutzen kann. Aber natürlich ist dies kein Muss, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit der umgekehrten Kombination auch sehr gut zu Recht kommen und eine super Zeit haben kann. Ich hoffe, ich konnte mit diesem kleinen Bericht einen ausführlichen und mit positiven Aussagen gefüllten Eindruck in mein Leben in Botswana und in die Kurse der Okavango Guiding School geben.

Abschließend möchte ich jedem, der sich für Natur und Tiere interessiert und Safaris auch einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen möchte, dieses Erlebnis ans Herz legen und empfehlen. Mich wird es auf jeden Fall immer zurück nach Afrika ziehen, und durch meine Zeit im Kwappa Camp habe ich auch schon eine gute Arbeitsgrundlage für das Leben als Safari Guide. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja sogar mal als Kollegen oder ich teile mein nun erworbenes Wissen mit Euch als Gästen? Wie man so schön im Busch sagt: Man kann die Natur nie vorhersagen oder wissen, was als nächstes passiert. Man kann nur sein Bestes geben, die Erwartungen seiner Gäste zu erfüllen, und sie möglichst rechtzeitig zurück zum Abendessen bringen (wenn nicht gerade eine sture Elefantenherde die Straße blockiert). Dumedisa!

Anbei noch einige visuelle Eindrücke von Botswana und dem Kwappa Camp. Falls Ihr noch weitere Fotos sehen wollt, könnt Ihr gerne mein Instagram-Profil unter „leonk_habig“ besuchen. Ich würde mich freuen!"


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My time with Ecotraining - von Stefanie Vetter!

My time with Ecotraining - von Stefanie Vetter!

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My time with Ecotraining -  Stefanie Vetter

Stefanie hat über uns die Grundausbildung zum Ranger gebucht, dabei ganz viel erlebt und ihre Abenteuer in einem Blog zusammengefasst. Ein paar Ausschnitte möchten wir hier mit euch teilen...

 

Name:
Stefanie Vetter

Ziele:
Greater Kruger National Park (Selati & Karongwe)

Wie war's?

Großartig!

 
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" So, zwei Monate rum und ich bin wieder da. Noch bin ich ein Gefühlschaos, denn das vorweg: Der Abschied vom Busch war grausam und ich wünschte, ich könnte noch etwas länger in dieser Wildnisblase leben. Um die Erinnerungen zu bewahren, bemühe ich mich, so viel wie möglich aufzuschreiben und vielleicht haben ja ein paar von euch Freude dran, das zu lesen. Ich warne vor übertriebenem dramatischen Buschherzschmerz!"

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Ab ins Camp

Der Kleinbus holt uns um sieben Uhr morgens im Emerald backpackers in Johannesburg ab. Diese Unterkunft habe ich weniger lieb gewonnen. Ich weiß, ich begebe mich für zwei Monate in den Busch in ein recht einfaches Zelt, aber von meiner letzten Nacht in einer Unterkunft habe ich nicht erwartet, dass mich eine Kakerlake auf dem Bettlaken begrüßt, eine Ameisenstraße fröhlich durch mein Zimmer wandert und die Spinnen mir beim Duschen, Schlafen und Pinkeln zuschauen. Vielleicht ist das aber ja schon eine Einstimmung. (...)
Als wir endlich nach 5 Stunden Fahrt mit leeren Mägen die Tore zum Selati Game Reserve erreichen, funkeln wir uns gegenseitig mit weit aufgerissenen Augen an. Sehen wir auf dem Weg dorthin schon Tiere und wie sieht eigentlich dieses Camp aus, in dem wir wohnen werden und vor allem, mit wem werden wir die Zelte teilen?
Das Camp liegt versteckt, etwa zwanzig Minuten vom Gate mitten am Flussbett im Busch. Und nein. Bisher haben wir nichts gesehen, aber das Erste, was wir im Camp zur Begrüßung erfahren, ist, dass Löwen letzte Nacht an unseren Zelten vorbeigeschlichen sind. Die Tracks sind eingekreist, aber ich laufe erst einmal drüber. Weiß ich ja nicht, wie die aussehen. Ich lache peinlich und sage dumm“Sorry!“ Die zweite Information ist etwas enttäuschend: Ich habe ein Zelt für mich alleine und Isabelle wohnt mit Barbara und Katie mit Shira zusammen. Na gut, werde ich eben alleine vom Löwen gefressen und vielleicht die anderen zuerst, in deren Zelten ist schließlich mehr drin. Hoffentlich weiß der Löwe das auch. Ansonsten hört man das bestimmt beim Schütteln. So ähnlich wie mit dem Überraschungsei, stelle ich mir vor.
(...)
Die Geschichte von Zelt zehn hat sich rumgesprochen, denn die Person in Zelt zehn hatte ebenfalls einen nicht ganz funktionsfähigen Reißverschluss und zweimal kam eine Cobra kuscheln. Seitdem steht Zelt zehn leer. Ein paar weitere Warnungen werden durchgegeben. Unsere Instruktoren Vaughn, Jan und Steve informieren uns darüber, dass letzte Nacht eine Hyäne im Bad der Mädels war. Jetzt finde ich unser Bad doch nicht mehr so komfortabel. Und dann zeigt Jan uns die Schlangenspuren direkt davor.
Als wir das Organisatorische und das Vorstellen später am Tag ums Feuer geklärt haben, frage ich Jan, wie ich mich verhalten soll, wenn ich eine Schlange oder Hyäne im Bad treffe. „Du verhältst dich ganz normal wie immer, wenn du eine Schlange siehst, keine hektischen Bewegungen und abwarten“, sagt er ganz locker und ernsthaft zu mir. Der ist wohl nicht in Deutschland aufgewachsen.
Die erste Nacht schlafe ich unruhig. Tausend Geräusche und ich kann kaum eines identifizieren. Draußen vor meinem Zelt knackt es öfter, jemand grast und wandert um mein Zelt. Isa ist es nicht. Das ist schön mal klar, aber ich komme noch dahinter.  Ich werde in den nächsten Wochen noch viele solcher Begegnungen haben und sie bestimmt genauer identifizieren können.

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Alltag und Geräusche im Camp

Die ersten Tage in Selati sind heiß, staubig und trocken. Jeden Tag hat ein Zelt „Duty“ und muss um 4:30 Uhr heißes Wasser, Rusks, Kaffee und Tee bereitstellen, bevor wir um 5 Uhr geweckt werden, um dann eine Stunde später mit dem Morning Drive zu starten. Die ersten Tage überfluten die Instruktoren uns mit Informationen, unsere Stifte geben einer nach dem anderen den Geist auf und die Notizblöcke füllen sich mit Zeichnungen und hektischen Buchstaben. Es ist witzig zu sehen, dass Guides und Lehrer schon ein paar Gemeinsamkeiten haben. Sie sind auch ein „all in one-Paket“ und müssen tausend Aufgaben gleichzeitig bewältigen und Lehrer, Guide, Berater und Bespaßer in einem sein. Wir versuchen alles aufzusaugen und festzuhalten, was uns unsere Guides in den sieben Stunden pro Tag auf dem Drive erzählen, aber es ist schwer, die Dinge jetzt schon zu verknüpfen.  Hinzu kommt die neue Umgebung und die neue Gruppe. Ich weiß endlich wieder ganz genau, wie meine Schüler sich fühlen, wenn sie in eine neue Klasse oder neu auf unsere Schule kommen. Orientierungslos, verloren und vor allem blöd. Ich habe keine Ahnung von nichts, ungefähr gefühlte dreihundertsiebenundachtzig Vögel singen gleichzeitig, dazu fiepst ein Tree Squirrel und hüpft wild im Baum herum, was ich am liebsten grade auch tun würde,  und fünfzig Tracks im Sand häufen sich übereinander und bitteschön-  jetzt alle einmal alles angucken und identifizieren!
(...)
Schon nach zwei, drei Wochen macht das Vogelraten Spaß und man freut sich wie ein Kind, wenn man einen neuen Ruf richtig identifiziert.
Eine der schönsten Stimmen der Nacht im Busch hat die Hyäne. Ein unverwechselbarer Konktaktruf, auf den wir oft geradezu warten, um uns in den Schlaf zu wiegen. Fast jede Nacht hören wir auch die Löwen rufen, ein so mächtiges Lied, dass du sofort den Atem anhältst, wenn es beginnt. Man kann es über mehrere Kilometer hören. „Whooooooose land is this? Whoooooooose land is this? It’s myyyy land, myyyy land, myyyy land”, sagt der Löwe, wie uns Gino erzählt. (...)

Regelmäßige Besucher im Camp sind unsere Nyalas. Wenn du merkst, dass jemand an dein Zelt pinkelt, dann ist es wahrscheinlich ein Nyala. Wenn es spricht, ist es einer der Jungs, der sich betrunken im Camp verirrt hat, aber meistens gehen sie gar nicht so weit zum Pinkeln, sondern öffnen nur den Hosen- und Zeltreißverschluss.
(...)


Am nächsten Morgen wachen wir auf und die Giraffenspuren sind deutlich überall zu erkennen. Das sind Tracks, die relativ leicht zu lesen sind, denn sie sind Paarhufer und kein anderes Tier hat so einen ovalen, langen Track. Außerdem hat sie unsere Wäscheleine heruntergerissen, als sie am Waschraum vorbeizog.
Anders als die Elefanten ist sie aber nicht an unserem Wasser interessiert, denn Giraffen sind extrem intelligente Wiederkäuer, die alle Nährstoffe aus ihrer Nahrung saugen und ihr Dung ist deshalb so trocken und unverkennbar auf dem Boden verteilt, weil er aus einer solchen Höhe fällt. Es ist ein Vergnügen zu sehen, wie der Essensknäuel den langen Hals wieder hochkommt. Elefanten hingegen hinterlassen bis zu 100kg feuchten Dung am Tag. Deshalb müssen Sie auch so viel fressen und trinken (120-300 kg und 120l am Tag). Aber das ist eine andere Geschichte, als die Elefanten mal wieder ins Camp kamen.

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Stress im Busch

(...)

Wir haben zwar keine Ahnung, welcher Wochentag ist, aber wenn es Field OPS gibt, muss es wohl Sonntag sein. Das sind praktische Tests mit dreißig schriftlich zu beantwortenden Fragen, die uns die Instruktoren im Busch stellen. Dazu versammeln wir uns um sieben (was für uns alle ausschlafen bedeutet-yay) und die Instruktoren händigen jedem von uns ein Blatt auf einem Klemmbrett aus, was im Nachhinein abgegeben und bewertet wird. Wir verlassen das Camp und sie ziehen eine Linie auf dem Boden, an der wir zu warten haben, während sie sich gemeinsam dreißig Fragen ausdenken, die aus Identifikation von Bäumen, Tracks, Vogelrufen, Dung und anderen Rätseln besteht, je nachdem, was ihnen gerade so über den Weg läuft.

(...)
Die Stimmung nach den ersten Field OPS ist gedrückt. Die letzte Woche war so intensiv und voller neuer Eindrücke und Informationen, dass es schwierig war, diese zu sortieren und die Fragen richtig zu beantworten. Hinzu kam, dass unsere Guides ein paar Trickfragen gestellt haben, mit denen wir nicht gerechnet haben.

(...)

Wir haben in der ersten Woche viel über Dung gelernt. Fast auf jedem Drive inspizierst du einen Haufen oder ein paar andere „Droppings“. Natürlich nur die der Pflanzenfresser, alles andere enthält möglicherweise schädliche Bakterien und bei allem, was bei der Betrachtung von Löwendung und Hyänendung sichtbar ist, erklärt es sich von selbst, dass man die haarige Hinterlassenschaft nicht anfassen sollte. Allerdings sollte man die Bedeutung von Hyänendung nicht unterschätzen, er stellt für viele andere Tiere eine unverzichtbare Kalziumquelle dar, dem Hyäenen verfügen über die einzigartige Eigenschaft, Knochen mit ihren messerscharfen Zähnen so gut aufspalten zu können, dass sie sie verzehren. Hinzu kommen spezielle Bakterien im Magen, die diese zersetzen können. So frisst zum Beispiel auch die Leopardenschildkröte die Hinterlassenschaften der Hyäne und stärkt somit ihren Panzer. Es ist wahnsinnig, wie eng hier alles verknüpft ist und je öfter wir mit Steve, Vaughn oder Jan rausgehen, desto mehr spinnt sich ein logisches Netz der Verknüpfung von allem hier draußen.


Kommen wir zurück zu den Field OPS und wie unsere Guides uns reingelegt haben.

(...)


An diesem Morgen haben unsere Guides den Elefantendung zertreten und nach hinten gekickt und haben es dadurch aussehen lassen, als sei es ein Rhino gewesen. Aber das war nicht das Einzige. Sie haben uns die Spur eines vom Wind auf den Boden gedrückten Grashalms identifizieren lassen, was die meisten von uns für ein Insekt hielten, weil wir es vorher noch nie besprochen hatten. Außerdem haben sie mit ihren Händen weitere Spuren in den Boden gedrückt, um uns zu verwirren. Dass der Himmel heute bewölkt ist, macht es nicht einfacher, denn normalerweise hast du beim Spurenlesen die Spur zwischen dir und der Sonne.


„Ich werde euch nächstes Mal bei der Aufgabenstellung ganz genau mit dem Fernglas beobachten, Leute!“, droht James unseren Guides verärgert an. „Situational awareness“, ist ihre souveräne Antwort und sie beharren darauf, dass wir lernen, auch solche Dinge zu lesen.
Auch ich gehe frustriert ins Camp zurück. Es war einfach wirklich viel Neues diese Woche und es ist nicht so, als gäbe es hier keinen Druck. Schon in der nächsten Woche fangen wir an, selbst zu guiden und es wird erwartet, einen kompletten dreistündigen Drive zu leiten und mit wertvollen Informationen zu füllen. Hinzu kommen die unbekannten Themen aus dem workbook, das wir tiptop auswendig lernen müssen, um den Theorietest in ein paar Wochen zu bestehen. Nach jeder Vorlesung fühlst du dich ein bisschen dümmer und siehst lieber zu, dass du dein Wissen in Geologie, Astronomie, Taxonomie, Human Habitation, conservation management, ecology und nebenbei eben noch Reptilien, Amphibien, Säugetiere und so weiter ausweitest oder dir überhaupt aneignest. Und das Fachvokabular kommt auf Englisch obendrauf.

(...)

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Die ersten Elefanten

Heute haben wir einen „study day“ und können den dichten Lernstoff durchgehen und an unseren Workbooks arbeiten. Trotzdem wird ein kurzer Morning Drive angeboten. Vaughn und Jan nehmen sich die Zeit, mit uns durch den Busch zu fahren. „Elefanten rechts in den Mopanebäumen!“, ruft Vaughn Jan von Beifahrersitz zu. „They’re moving quite fast but let’s try to walk them“, sind sich beide einig und wir sagen ganz bestimmt nicht nein, denn es ist das allererste Mal, dass wir Elefanten in Selati sehen. Wir halten an und beide entfernen sich ein paar Meter, um ihre Gewehre zu laden. Sie wiederholen noch einmal die Regeln, die wir bei einem Fußmarsch einzuhalten haben und schon folgen wir ihnen. Die beiden lesen die Spuren auf dem Boden und fordern uns zwischendurch immer wieder zum Anhalten auf, damit wir das typische Knacken der Bäume lokalisieren können, das ein klarer Indikator für die Präsenz der Elefanten ist. Da ist es wieder. Sie sind also noch in erreichbarer Distanz. „Weiter geht es, Leute. Aber marschiert leise!“, erinnern sie uns.
Einen Augenblick später schaut Vaughn die langsam laufende Schülergruppe etwas ungeduldig an, denn wir reagieren nicht schnell genug, als er ein paar Bullen im Busch sieht und in die Hocke geht, was wir ihm gleichtun sollen. „Wenn ich in die Hocke gehe, geht ihr auch sofort in die Hocke“, hat er uns zuvor flüsternd angewiesen und nun stehen wir etwas blöd im Busch, eine Hälfte der Schlange aufrecht, andere hockend und wieder ein paar Leute trampeln noch etwas zu laut die vielen Mopaneblätter auf dem Boden zusammen. Die Elefanten ziehen eilig weiter und wir halten noch immer zu großen Abstand zum Vordermann.
Aber er hat Geduld mit uns. Er fragt uns, ob wir uns in dieser Situation wohl fühlen, damit er uns ein Stück näher an die Elefanten heranführen kann. Wir reagieren dieses Mal ein wenig schneller, als die riesigen Bullen in unserer Sichtweite sind und wir verhalten uns ruhig, so gut wir es können. Ich weiß nicht, wie unsere Guides es schaffen, so lange in der Hocke zu verharren, ohne auch nur ein Bein dabei zu drehen und das Gewicht zu verlagern. Ich hoffe, es ist Übung, denn ich spüre mein rechtes Bein kaum noch und finde, es sieht auch schon ziemlich abgeklemmt aus. Den Gesichtern meiner Mitschüler nach zu urteilen, geht es denen gerade ähnlich. Die Bullen sind nun circa zwanzig Meter von uns und haben uns bemerkt. Einige kommen etwas näher und betrachten uns argwöhnisch. Ich höre mich schneller atmen und versuche, mich zu beruhigen. Vaughn blickt uns rückversichernd mit einem wohlwollend vertrauten Blick an und gibt uns damit Sicherheit. Als der Bulle ihm noch näher kommt, nimmt er seinen Hut langsam ab und legt ihn mit einer unerschütterlicher Ruhe vor sich auf den Boden. Der Bulle schaut neugierig, respektiert ihn und zieht friedlich an ihm vorbei.
„Der Schlüssel zu einer guten Elefantenbegegnung ist Vertrauen“, erzählt er uns, als die Herde etwas weiter weg ist und wir uns eng zwischen den Mopanebäumen versammeln. „Es gibt keinen Grund, Angst vor Elefanten zu haben“. Er hat gut Reden. Wenn diese gewaltigen, bis zu 6000kg schweren Geschöpfe vor dir stehen, einen Baum nach dem anderen mit einer sagenhaften Leichtigkeit umschubsen und elf Meter in nur einer Sekunde zurücklegen können, dann sei mal entspannt und hab Vertrauen in dich selbst und das Universum. Ich weiß bei meinen ersten so nahen Elefantenbegegnungen nicht mal mehr, wo oder wer ich bin und schon gar nicht, wo das Universum und mein Vertrauen sein sollen.
Aber die Art und Weise, auf die Vaughn diesen mächtigen Wesen begegnet, hat einen Zauber inne, der mit Worten nur schwer zu erklären ist. Es klingt seltsam, aber er scheint einen sechsten Sinn zu haben, der ihm hilft, sie nicht nur zu lokalisieren, sondern auch zu verstehen und mit ihnen zu kommunizieren. Wir haben uns bei dieser ersten faszinierenden Begegnung mit den Bullen trotz großem Respekt und sicherlich auch Angst immer sicher gefühlt. Auf Deutsch gesagt geht dir nämlich der Arsch auf Grundeis, wenn du einem solchen Tier ausgesetzt bist. Theoretisch kann es dich in null Komma nichts dem Erdboden gleichmachen, wenn es Lust dazu hätte. Vaughn lässt uns gleich bei unserer ersten Begegnung die Besonderheit eines solchen Momentes spüren und der Zauber dieses Aufeinandertreffens kribbelt noch den Rest des Tages in unserem Körper.

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Endlich mein erstes Nashorn!

Wir sind erst ein paar Tage im Camp und sind auf unseren Drives bisher nur ausgestiegen, um Tracks oder Bäume oder Insekten zu identifizieren. Heute sind wir mit Jan unterwegs. „Fresh Rhino tracks, guys!“, sagt er plötzlich und es ist, als wenn sich plötzlich ein Schalter bei ihm umlegt. Das Licht der anderen Welt ist ausgeknipst und er scheint nur noch die Spuren des Rhinos zu sehen. Sein Blick verengt sich, er folgt den Spuren ein paar Meter und dreht sich wieder zu uns um. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir diesen Typ finden. Wollt ihr ihn mit mir erlaufen?“, fragt er uns und wir nicken aufgeregt. Er weiß zwar, dass wir noch nicht wissen, wie man sich zu Fuß im Busch anstellt, aber der Reiz ist für ihn zu groß und er gibt uns ein Blitzbriefing über walking im Busch. „Ok, ihr habt noch nicht gelernt, im Busch zu laufen, aber bleibt in einer Linie, haltet immer eine Armlänge Abstand zum Vordermann und bleibt immer zusammen, sonst kann ich euch nicht beschützen. Es wird nicht gerannt, es wird nicht geredet, ihr lauft so leise, wie ihr könnt und falls irgendetwas los sein sollte, gebt mir eine kurzers „pssst“, alles klar?“. Er lädt sein Gewehr, schnallt sich den Patronengürtel um und geht voran. Rhinos können verdammt schnell sein, sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 55km/h.


Wir sind super aufgeregt, wir haben noch gar kein Nashorn gesehen und jetzt nähern wir uns vielleicht einem zu Fuß an, wenn wir es finden. Es ist ein Breitmaulnashorn, wie Jan aus der etwas größeren Spur liest. Wir haben in Selati auch Black Rhinos, allerdings sind die etwas scheuer und meist schwieriger zu finden. Nicht für Jan, wie wir in den nächsten Wochen herausfinden. Er findet jedes Nashorn. Black Rhinos sind allerdings auch erheblich leichter und kleiner als White Rhinos. Sie tragen einen Monat weniger (15 Monate) und sind in ihrem Verhalten oft aggressiver oder defensiver als White Rhinos. Nashörner hinterlassen unverkennbare Spuren im Sand, nur sind sie nicht immer leicht zu lesen. Für Jan gibt es nichts deutlicheres im Busch als diese Spuren und er liest sie wie eine Eilmeldung. Er folgt den Einkerbungen im Sand wie ein Spürhund und gelangt auf wundersame Weise fast immer zum Ziel.

Er liest die richtige Fährte aus mehreren übereinanderliegenden Spuren heraus, erzählt uns, wann das Nashorn den Busch hoch- und wieder runtergelaufen ist und er weiß auch, wie frisch die Spuren sind. Wir haben ehrlich gesagt keine Ahnung, aber wir folgen ihm. Er dreht sich nicht selten um, denn wir laufen eher ungeschickt, treten mit ganzem Fuß laut auf, knacken ständig mit Ästen und rascheln mit Blättern. „Leute“, dreht er sich um, „so wird das nichts. Ihr seid mit Abstand die lauteste Gruppe, die ich seit langem hatte. Schaut ab und zu auf den Boden, worauf ihr tretet und rollt eure Füße leiser am Rand des Fußes ab, sonst finden wir dieses Rhino nie. Sie haben nämlich einen exzellenten Hörsinn.“ Jan orientiert sich neben den Spuren immer wieder am Geräusch der Rotschnabelmadenhacker, die oft ein Indiz für die Präsenz von großen Tieren wie Rhinos sind.


Wir geben uns große Mühe, aber so richtig erfolgreich sind wir nicht. Wir sind es einfach noch nicht gewohnt. Und dann dreht Jan sich plötzlich um und gibt uns ein Zeichen, in die Hocke zu gehen. Er winkt uns in Zweiergruppen zu sich herüber zum Termitenhügel, hinter welchem wir uns verstecken können, denn nur ein paar Meter davor stehen zwei wunderschöne Nashörner. Es ist eine Mutter mit ihrem Kalb. „Der Wind ist optimal, Leute. Noch haben sie uns nicht gerochen oder gehört, also kommt langsam hier herüber und verteilt euch hinter dem Termitenhügel. Seid aufmerksam und wenn ich ein Rückzugskommando gebe, geht ihr umgehend zurück, verstanden?“


Wir hängen nun alle wie ungeschickte Hühner schräg angeklammert am Termitenhügel und geben uns die größte Mühe, nicht aufzufallen. Viele von uns trauen sich fast nicht, zu atmen, denn wir sehen die Rhinos direkt vor uns und es ist ein wahnsinnig aufregender Moment, diese zwei Tonnen schweren Tiere so nahe bei sich zu haben. Sie können verdammt schnell sein, wenn sie wollen und die Schärfe ihres Horns ist nicht zu unterschätzen. Das Nashorn stellt seine Ohren auf und dreht sich jetzt zu uns um, es hat uns entdeckt. Instinktiv weicht es ein paar Meter zurück. Jan setzt seine Faust an seinen Mund und atmet ein paarmal schwer prustend hindurch, gefolgt von lauten Schmatzgeräuschen. Wir wissen nicht warum, aber der Trick funktioniert und das Nashorn kommt ein paar Schritte auf uns zu.
Das Blut in unseren Beinen ist längst abgeklemmt, und wir sitzen mit weit aufgerissenen Augen, wagen es nicht, zu atmen oder zu flüstern und funkeln uns nur aufgeregt mit unseren Augen an.


Was jetzt passiert ist tausendmal besser als Kino und zwei Eimer Popcorn. Ein drittes Nashorn nähert sich dem Geschehen. Es ist ein Bulle. Er hinterlässt einen dicken Haufen. Rhinos kommunizieren mit ihrem Dung. Sie markieren ihr Revier und hinterlassen damit Nachrichten für andere Rhinos. Jeder weiß, dass hier ein Bulle war und sogar, wie alt er ist und dass er dieses Revier für sich beansprucht. Bei Black Rhinos kicken beide Geschlechter den Dung umher, bei White Rhinos nur der Bulle. Es ist ein aufregendes Schauspiel und Jan flüstert uns jetzt leise zu: „Das ist super cool, Leute. Was wir hier beobachten, ist Brunftverhalten. Die Umwerbung kann bei Rhinos ganze zwei Wochen dauern, der eigentliche Paarungsakt dauert dann etwa eine halbe Stunde. Manchmal bleibt der Bulle danach noch zwei Tage. Die Kuh hat bereits ein Kalb und es bleibt ein paar Jahre bei ihr, insbesondere wenn es ein weibliches Kalb ist, dann bleibt es und lernt, wie das nächste Kalb aufwächst.“


Wir staunen, während der Bulle versucht, die Aufmerksamkeit seiner Ausgewählten zu erhalten und er tänzelt etwas ungeschickt um sie herum. Sie scheinen uns nun gar nicht mehr zu beachten, sondern sind ganz konzentriert auf ihr eigenes Verhalten und ziehen schließlich langsam weiter. Das Kalb geht voran und Jan erklärt uns, dass das nur bei Breitmaulnashörnern so ist. Beim Spitzmaulnashorn geht immer die Mutter voran, denn sie sind Laubfresser und die Kuh macht den Weg für das Kalb frei, während das grasende Breitmaulnashorn sich eher in offenen Arealen aufhält, wo das Kalb auch ohne vorauslaufen kann.


Wir gehen ebenfalls wie beschwipst vor Glück zurück zum Landrover und können uns endlich über diese faszinierende Begegnung austauschen. Jan vermittelt uns ein ganz besonderes Gefühl für seine Nashörner und wir sind dankbar dafür. Diese außergewöhnlichen Tiere sind ernsthaft bedroht und ihr Horn ist auf dem asiatischen Markt leider mehr wert als Gold. Viele Reservate machen aus Angst vor Wilderern gar keine Werbung mehr für ihre Rhinos und auch hier in Selati treffen wir immer wieder die anti-poaching-unit, die mit ihren scharfen Gewehren ein genaues Auge auf unsere Rhinos haben.

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Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Den Trails Guide Kurs möchte ich unbedingt als nächstes machen!


Hier geht es zu Stefanies Blog mit all ihren Erlebnissen bei Ecotraining: Walking in the Wild

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Möchtest du auch einen Ranger-kurs machen?

Wie sind eigentlich die Camps? - Kwapa Camp

Wie sind eigentlich die Camps? - Kwapa Camp

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Ranger-Kurse - Camps - Kwapa (Okavango Delta)

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute ist das Kwapa Camp der Okavango Guiding School dran.


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Kwapa ist das Camp der Okavango Guiding School und liegt im Okavango Delta.

Unsere Mitarbeiterin Stephanie war selbst schon dort und hat mal zusammengefasst, was sie dort so erlebt hat.

 

„Das Camp der Okavango Guiding School liegt atemberaubend schön im Okavango Delta.

Die Anfahrt dorthin ist schon ein Highlight. Der Trainer Jamie sammelte uns in Maun ein und brachte uns in das Camp. Ab dem Moment, in dem wir von der Teerstraße auf Schotterwege Richtung Camp abbogen, begann das Abenteuer Ranger-Kurs für einen Tag. Jamie fing sofort an jeden Vogel, jedes Tier und jeden Baum/Busch/Gräser für uns zu identifizieren und uns die wichtigsten Fakten darüber zu erzählen.

Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden und führte durch dicken Sand und Mopanewälder. Dank Jamies enormen Wissen war sie sehr kurzweilig und wir kamen am frühen Nachmittag im Camp an.

Das Camp liegt geschützt unter großen Bäumen, die genug Schatten spenden. Wenn man mit dem Auto im Camp ankommt, landet man zunächst in der Gemeinschafts-Area, eine große offene Fläche, mit einem Zeltdach geschützt, in der die Mahlzeiten eingenommen werden und der theoretische Unterricht stattfindet.

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Folgt man dem sandigen Pfad kommt man zunächst an der Stelle für das Lagerfeuer vorbei und gelangt dann auf abzweigenden Wegen zu den einzelnen Zelten, die mit genug Abstand unter Bäumen verstreut sind. 8 Zelte plus das Zelt für den Trainer.

Jedes der Zelte besitzt hintendran ein eigenes Badezimmer mit Eimer-Dusche und Plumpsklo, einfach durch die hintere Zeltwand zu erreichen. Man muss also nachts nicht nach draußen, was ganz gut ist, wenn man sich das nicht trauen würde wegen der Tiere die ohne weiteres um das Zelt sein könnten, denn das Camp ist nicht eingezäunt. Vor jedem Zelt befindet sich eine kleine Terrasse mit Stühlen und einer schönen Aussicht auf das Wasser.

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Nachdem wir alles in unsere Zelte geräumt hatten, bekamen wir ein leckeres Mittagessen und frische Getränke und konnten uns etwas von der Hitze erholen.


Das Besondere am Kwapa Camp ist, dass es direkt an Wasserwegen durch das Delta liegt und man hier das Navigieren mit dem Mokoro-Kanu erlernen kann (je nach Wasserlevel).

Auch ich hatte die große Ehre und wurde von Jamie auf eine Mokoro-Fahrt mitgenommen.

Noch mal schnell mit Sonnencreme eingecremt, Hut auf, Kamera eingepackt und los ging’s. Das Ganze ist eine sehr wackelige Angelegenheit. Ich saß vorne im Mokoro während Jamie hinter mir stand und mit der Stange das Mokoro durch das Wasser navigierte. Was er mir nicht verriet, war, dass ich nun auf gleicher Höhe mit 1000en von Spinnennetzen und zwangsläufig ihren Bewohnern war. Es tat mir fast leid, die schönen Gebilde zu zerstören, aber Jamie lachte sich nur kaputt, wie ich versuchte den Spinnennetzen auszuweichen. Jeder Versuch zwecklos, am Ende der Fahrt war ich komplett von Spinnfäden übersäht.

Nichtsdestotrotz war die Fahrt ein sehr schönes Erlebnis. Die Stille und Ruhe, die einen auf dem Wasser umgibt, ist wirklich einmalig. Außerdem bekamen wir die verschiedensten Tiere zu sehen, wie Vögel, Insekten, Frösche, Giraffen und Antilopen am Ufer.

Und während die spannende Fahrt langsam zu Ende ging, ging auch die Sonne langsam unter und färbte den Himmel über dem Delta in die verschiedensten Rot- du Violetttöne.

 

Wir kamen rechtzeitig zum Abendessen zurück, was wieder sehr lecker war. Den Rest des Abends verbrachten wir noch einige Zeit um das Lagerfeuer herum und Jamie erzählte uns alle möglichen Geschichten über den Kurs, das Camp und all seine tierischen Bewohner.

Danach zogen wir uns alle in unsere Zelte zurück und schlummerten zu den nächtlichen Geräuschen des Deltas

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn meine erste Fahrt im Geländewagen stand an. Ich war etwas nervös, denn ich hatte noch nie einen Geländewagen gefahren und schon gar nicht auf Sandstraßen durch den afrikanischen Busch.

Jamie und die anderen nahmen hinter mir Platz und ich übernahm sofort die Rolle des Safari-Guides. Mit dem Auto kam ich ganz gut klar, allerdings war es oft sehr schwer überhaupt den Ansatz einer Straße zu erkennen, da nur wenige Autos in der Gegend fahren und „Straßen“ oftmals überwachsen sind. Wir fuhren einige Stunden durch das Gebiet, sahen der Sonne beim Aufgehen zu und entdeckten Giraffen, Zebras, Nilpferde und viele andere Tiere. Ich war bei meiner ersten Fahrt ganz froh nicht gleich einem Elefanten gegenüber zu stehen.

Ansonsten meisterte ich meine Aufgabe sehr gut (laut der anderen) und nach getaner Arbeit übernahm Jamie wieder und brachte uns zurück nach Maun.

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Mein Aufenthalt im Kwapa Camp hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe, ich kann bald zurückkehren und einen längeren Schnupper-Kurs machen."


Beschreibung der Okavango Guiding School

Das Trainingslager am Kwapa River befindet sich im Okavango Delta von Botswana. Das Okavango ist eines der landschaftlich spektakulärsten Wildschutzgebiete der Welt. Die unzähligen kristallklaren Kanäle und wildreichen Inseln ist ein Lebensraum wie kein anderer. Die Lernerfahrung wird durch die natürliche Schönheit des Gebiets und die Lebensraumvielfalt beeinflusst.

Kwapa verfügt über eine Kombination von Flussläufen, Auen, Lagunen sowie Auenwäldern, Savannen, Mopane-Gestrüpp, Mopane-Wald und Grasland.

Das vielleicht erstaunlichste an diesem Gebiet ist die Tatsache, dass es Teil eines Wildnisgebiets ist, das sich über Hunderttausende von Quadratkilometern durch das Moremi Game Reserve, den Chobe National Park, den Caprivi Strip in Namibia, das südliche Angola und das südliche Sambia erstreckt.

Die Zelte sind 3x3 m hohe Wildniszelte und sind mit einem Feldbett, Laken, Kissen, Bettdecken und Handtüchern ausgestattet. Ein LED-Licht ist in jedem Zelt vorhanden.

Das Zelt hat ein en-suite Plumps-WC und eine Eimerdusche. Es gibt auch ein Waschbecken vor dem Zelt und einen Stuhl zum Entspannen. 



Hast du auch Lust bekommen einen Ranger-Kurs zu machen?

Wie sind eigentlich die Camps? - Makuleke

Wie sind eigentlich die Camps? - Makuleke

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Ranger-Kurse - Camps - Makuleke

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute ist der für uns ganz besondere Ort Makuleke von Ecotraining dran.


Makuleke spielt eine ganz besondere Rolle in der Geschichte von Gesa Neitzel, denn hier haben sich Gesa & Frank kennen Und lieben gelernt.

Und hätten sie sich hier nicht getroffen, würde es uns vielleicht auch gar nicht geben… Aber darüber wollen wir gar nicht nachdenken und wir sind sehr glücklich, dass alles so gekommen ist, wie es ist.  

In Makuleke hat sozusagen auch die Geschichte von safariFRANK seinen Ursprung…

...

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„Makuleke heißt der Ort, an dem sich jetzt fügen soll, was ich Anfang des Jahres begonnen habe. Er wird definieren, wie es für mich weitergeht. Alles scheint auf dieses wilde Reservat an der nördlichen Spitze des Krüger Nationalparks hinzuweisen. (…) Ich erhoffe mir Antworten von diesem Ort. In Makuleke soll sich entscheiden, ob mein Abenteuer Afrika nur eine Auszeit bleiben wird oder ob ich mehr daraus machen kann.

(…)

Makuleke braucht nur die ersten zehn Minuten Buschmarsch, um mich völlig in seinen Bann zu ziehen. Es ist ohne Zweifel einer der wildesten Orte des Landes – und einer der bezauberndsten dazu. Massige Büffel grasen an grünen Flussufern, Elefanten trompeten in der Ferne, verträumte Wälder und moosüberwucherte Hügel lassen einen vergessen, dass es so etwas wie Zivilisation überhaupt gibt."

Die Antworten hat Gesa wohl gefunden: SAFARIFRANK

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Makuleke Camp

Die Konzession

Zwischen den Flüssen Limpopo und Luvuvhu, im nördlichen Teil des Krüger Nationalparks, ist die Region Pafuri. Dieses Gebiet umfasst 24.000 Hektar und beheimatet die Makuleke Konzession. Dieses Gebiet ist die Heimat des Makuleke Volks und die facettenreichste und landschaftlich attraktivste Gegend im ganzen Krüger National Park. Die Makuleke Konzession ist für Touristen, die den Nationalpark besuchen, nicht zugänglich und gehört der Gemeinschaft der Makuleke. Dies ist ein sehr wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas, da das Volk der Makuleke aus dieser Gegend 1968 vertrieben wurde und nur nach einem langwierigen Prozess die Gegend 1998 wieder zugesprochen bekamen.

Das Gebiet zählt zu den wildesten und abgelegensten Teilen des Krüger Nationalparks und bietet eine außergewöhnliche Vegetation, faszinierende Wildtiere und die beste Vogelbeobachtung im ganzen Krüger Park. Hinzukommt, dass man hier Spuren früherer Entdecker und Urvölker finden kann.  

Das Camp

Das Camp befindet sich in der Makuleke Konzession zwischen den Flüssen Limpopo und Luvuvhu. Die Ursprünglichkeit und Abgelegenheit dieser Gegend ist wirklich besonders. Gleichzeitig bietet sie die facettenreichste Biodiversität des ganzen Krüger Nationalparks. Von Flüssen, die sich langsam ihren Weg durch den Busch suchen, in denen Nilpferde und Krokodile baden, umringt von schattenwerfenden Nyala Bäumen und Akazienwäldern, bis hin zur Lanner Gorge, einem Feuchtgebiet in dem Palmen wachsen und Steinformationen mit 1000 Jahre alten Baobab Bäumen zu finden sind.

Wir stellen Mitglieder der Makuleke Gemeinschaft in unserem Camp ein, von denen man eine Menge über die Geschichte dieser Gegend lernen kann.

Tiere, die im Makuleke Camp gefunden werden können

All die Wildtiere, die man im Krüger Nationalpark erwarten würde, können theoretisch im Gebiet um das Camp gesichtet werden; Zebra, Kudu, Impalas, Löwen und Leoparden, Herden von Elefanten, Afrikanische Büffel, Nyala Antilopen im Überfluss, aber auch seltener gesichtete Tiere wie die Elandantilope oder das Buschschwein. Es gibt zahlreiche Vogelarten und dieser Teil des Krüger Nationalparks ist dafür bekannt einer der besten Vogelbeobachtungspunkte im ganzen Gebiet zu sein. Hier gibt es z.B. seltene Arten wie die Bindenfischeule, den Schnäpperwürger oder den Kapppapagei. 

Temperatur im Camp

Im Krüger Nationalpark findet man subtropisches Klima mit heißen Sommern (Durchschnitt 40°C) und warmen, trockenen Wintern (Durchschnitt 9.3°C Minimum bis 26.3°C Maximum). Man sollte jedoch aufpassen, dass man während der periodisch stattfindenden, starken Sommerregen nicht unterwegs ist. Früh am Morgen und in den späten Nachmittagen bis abends kann es sehr, sehr kalt werden. Bringe deshalb genug warme Kleidung mit. 

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Die Unterkunft

Die Studenten wohnen in gemütlichen, mit Stroh bedeckten Zeltunterkünften, die auf Holzplattformen im Schatten von Nyala Bäumen stehen. Jede Einheit hat ein angeschlossenes Badezimmer mit Dusche, Waschbecken mit heißem Wasser und einem WC mit Spülung. Dazu besitzt jede Einheit eine eigene Terrasse. Wir statten die Studenten mit Bettwäsche aus, aber du solltest eine extra Decke für die kalten Wintermonate mitbringen. Das Camp selber ist nicht umzäunt, was heißt, dass Wildtiere von Zeit zu Zeit durch das Camp streifen.

Der Gemeinschaftsbereich

Dieser Bereich besteht aus einer mit Stroh bedachten, an den Seiten offenen Plattform, auf der alle Mahlzeiten zu sich genommen werden und die Vorlesungen stattfinden. Abendliche Lagerfeuer erzeugen eine gemütliche Atmosphäre für soziale und freizeitliche Aktivitäten.

Elektrizität

Es gibt keine Elektrizität in den Camps. Paraffin- und Solarlampen werden zur Beleuchtung benutzt. Außerdem gibt es einen Generator, um im Notfall Batterien und Handys aufzuladen. Falls du nachts studieren möchtest, wäre es gut, dir eine Stirnlampe zuzulegen oder eine batteriebetriebene Lampe, da die Paraffinlampen nur schwaches Licht geben. In der Küche finden sich mit Gas betriebene Kühlschränke zur Lagerung von allen verderblichen Lebensmitteln, allerdings gibt es keinen Platz für persönliche Gegenstände (Getränke, Wasser o.ä.). Es gibt aber eine große Auswahl an Getränken, die im Camp günstig gekauft werden können.

Der Generator wird rein zu Campzwecken angeschaltet und kann nicht extra für das Laden einer Kamerabatterie eingeschaltet werden. Studenten können ihn nur auf eigenes Risiko mitbenutzen, wenn er zu Campzwecken eingeschaltet ist.

Getränke

Eine Auswahl an Getränken kann im Camp gekauft werden. Die Bezahlung erfolgt nur in bar. Es gibt keine Kredit- oder Debitkartengeräte oder Möglichkeiten der Scheckzahlung. Fruchtsäfte werden mit den Mahlzeiten serviert, Tee und Kaffee steht den ganzen Tag zur Verfügung (im Kurspreis enthalten)

Trinkwasser

Das Wasser auf dem Hahn ist frisch und kann ohne Bedenken getrunken werden.

Wäsche

Es gibt einen wöchentlichen Wäscheservice (Handwäsche) gegen eine kleine Gebühr.

Safari Fahrzeuge

Die Safari Fahrzeuge sind offene Land Rover TDIs und Land Cruisers.

 

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Wie sind eigentlich die Camps? - Mashatu

Wie sind eigentlich die Camps? - Mashatu

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Ranger-Kurse - Camps - Mashatu

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute machen wir mit Mashatu von Ecotraining weiter.


Mashatu spielt eine ganz besondere Rolle in Gesa Neitzels Leben, denn hier hat das große Abenteuer damals begonnen...

...

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„Was riecht hier so?“ fragt Megan.

„Das ist wilder Salbei, den findet ihr hier überall.“

(…)Der Geruch von wildem Salbei wird mich für immer an diesen ersten Tag in der afrikanischen Wildnis erinnern, mir jedes Mal Gänsehaut verursachen und die Bilder vor meinem geistigen Auge wieder lebendig werden lassen, als der Geländewagen durch hohe Sträucher auf das Wäldchen am Flussufer zufährt, wo ein paar Zelte in der warmen Nachmittagssonne darauf warten, von uns bezogen zu werden.

So fängt mein neues Leben an.

 (...)

„Das hier ist ein Mashatubaum“, erklärt er, „nach diesen Bäumen ist das Reservat benannt. Mashatu grenzt an 3 Flüsse, den Shashe, den Motloutse und den Limpopo. Sie bieten die perfekten Bedingungen für diese Bäume. Trotz der 3 Flüsse kann die Gegend hier aber sehr trocken werden. Ihr wisst sicher, dass Mashatu im Tuli-Block liegt. Tuli ist das Tswana-Wort für Staub. Im Winter liegt oft so viel Staub in der Luft, dass der Himmel zum Sonnenuntergang aussieht, als stünde er in Flammen.

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Mashatu Camp

Die Konzession

Das Mashatu Camp befindet sich im „Land of Giants“ im Tuli Reservat in Botswana, an der Grenze zu Südafrika. Das Tuli Reservat ist ein zentraler Teil der „Greater Mapungubwe Transfrontier Conservation Area“, ein grenzübergreifendes Schutzgebiet. Dieses wilde, 25.000 Hektar große Gebiet ist von atemberaubender Schönheit mit majestätischen Felsformationen, facettenreicher Vegetation, einem Überfluss an Wildtieren und Vögeln und reich an archäologischem Erbe. Das „Nördliche Tuli Wildreservat“, an der Mündung des Limpopo und des Shashe, in der östlichsten Gegend Botswanas, ist ein gemeinschaftlicher Name für mehrere Wildreservate in Privatbesitz, wie Mashatu, Ntani und Tuli. Diese befinden sich alle nördlich des Limpopo

Tiere, die im Mashatu Camp gefunden werden können

Neben Elefanten, Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen, können auch Giraffen, Zebras, Gnus, Elandantilopen und andere Antilopen gesichtet werden. Außerdem tummeln sich hier eine Reihe nachtaktiver Tiere wie Springhasen, Löffelhunde, Civetkatzen, Ginsterkatzen, Honigdachse und Mangusten. Über 366 verschiedene Vogelarten wurden im Reservat gezählt. Die Fahrten mit dem Geländewagen ermöglichen den Studenten die normalen Wege zu verlassen und bieten den Gästen nahe Wildtierbegegnungen mit fantastischen Möglichkeiten der Wildtierphotographie. Mit Hilfe von energiestarken Spot-Taschenlampen wird der Busch bei Nachtfahrten zum Leben erweckt.

Temperaturen im Camp

Im Mashatu Camp kann es im Sommer bis zu 40°C heiß werden, während die Temperaturen im Winter manchmal auf 8°C herunterfallen. Während des Tages bleiben die Temperaturen jedoch meist hoch und fallen fast nie unter 22°C und können im Sommer auch mal 39°C erreichen. Das Klima im ganzen südlichen Afrika ist gemäßigt. In der Tuli Region herrschen für gewöhnlich heiße und trockene Bedingungen. Nachmittags und Abends kann es gelegentlich heftige Gewitter von kurzer Dauer geben, hauptsächlich während der Sommermonate Oktober bis März.

Die Unterkunft

Das Zelt besteht aus zehn einfachen Domzelten, jedes davon mit zwei Matratzen und Kissen (zwei Studenten pro Zelt). Es gibt geteilte Badezimmer und einen zentralen Gemeinschaftsbereich, von dem aus man das trockene Flussbett sehen kann. Studenten bringen bitte ihr eigenes Bettzeug mit. Bitte packe auch ein extra Kissen ein, falls du zwei haben möchtest. Es gibt keine Mückennetze im Mashatu Camp.

 

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Elektrizität

Es gibt keine Elektrizität in den Camps. Paraffin- und Solarlampen werden zur Beleuchtung benutzt. Außerdem gibt es einen Generator, um im Notfall Batterien und Handys aufzuladen. Falls du nachts studieren möchtest, wäre es gut, dir eine Stirnlampe zuzulegen oder eine batteriebetriebene Lampe, da die Paraffinlampen nur schwaches Licht geben. In der Küche finden sich mit Gas betriebene Kühlschränke zur Lagerung von allen verderblichen Lebensmitteln, allerdings gibt es keinen Platz für persönliche Gegenstände (Getränke, Wasser o.ä.). Es gibt aber eine große Auswahl an Getränken, die im Camp günstig gekauft werden können.

Der Generator wird rein zu Campzwecken angeschaltet und kann nicht extra für das Laden einer Kamerabatterie eingeschaltet werden. Studenten können ihn nur auf eigenes Risiko mitbenutzen, wenn er zu Campzwecken eingeschaltet ist.

Getränke

Eine Auswahl an Getränken kann im Camp gekauft werden. Die Bezahlung erfolgt nur in bar. Es gibt keine Kredit- oder Debitkartengeräte oder Möglichkeiten der Scheckzahlung. Fruchtsäfte werden mit den Mahlzeiten serviert, Tee und Kaffee steht den ganzen Tag zur Verfügung (im Kurspreis enthalten).

Trinkwasser

Das Wasser auf dem Hahn ist frisch und kann ohne Bedenken getrunken werden.

Wäsche

Es gibt einen wöchentlichen Wäscheservice (Handwäsche) gegen eine kleine Gebühr.

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Wie sind eigentlich die Camps? - Karongwe

Wie sind eigentlich die Camps? - Karongwe

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Ranger-Kurse - Camps - KArongwe

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Heute machen wir mit Karongwe von Ecotraining weiter.


Das schreibt Gesa über Karongwe:

"Karongwe ist ein kleines, gemütliches Camp. Es liegt direkt an einem plätschernden Fluss, die Zelte stehen unter großen Jackalberries direkt vor dem Schilf. Von der Einfahrt aus gelangt man in einen kleinen Hof, wo man Basketball und Tischtennis spielen kann. Das Study Deck und zwei weitere Aufenthaltsräume sind auf knapp 3 Meter hohen Plattformen errichtet. Biff und ich teilen uns auch in Karongwe ein Zelt. Wir haben jedoch geplant, die Nächte nicht hier zu verbringen, sondern zusammen mit Paul und Mike auf einer der Plattformen zu schlafen. Also schleppen wir unsere Matratzen in die obere Etage und bauen uns eine kuschelige Liegewiese."

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Karongwe Camp

Das Karongwe Camp liegt am Flussbett des Karongwe (meistens ein trockener Fluss) im 9.000 Hektar großen Karongwe Wildreservat, südwestlich vom Krüger Nationalpark. Durch das Reservat fließen drei Flüsse, die Zuläufe des Olifants Flusses sind und das Reservat aufteilen. Die Vegetation des Reservats ist Savanne des südlichen Afrikas mit klaren Vegetationszonen; lowvelds und Mopane Buschland mit Grassavanne, Ufervegetation und Felsformationen. Folgende Lebensräume können hier gefunden werden: wellenförmige Hügellandschaften, Täler und Laubwälder. Wir haben die Erlaubnis das gesamte Gebiet zu durchqueren, bis auf eine kleine Gegend im nördlichen Teil des Gebietes. Dies ist aber keine Einschränkung, da es sich nur um einen sehr kleinen Teil des Reservats handelt.

Tiere, die im Karongwe Camp gefunden werden können

Karongwe ist der perfekte Ort Leoparden, Löwen und Geparden zu beobachten. Aber auch Elefanten werden hier häufig gesichtet. Da das Camp nicht umzäunt ist, haben wir oft 4-füßige Besucher im Camp. Hyänen kommen nachts regelmäßig vorbei, aber auch Elefanten, Geparden und Löwen werden gelegentlich im Camp gesehen. Es gibt einen Überfluss an Wildtieren, davon 60 verschiedene Säugetierarten.

Temperaturen im Camp

Die Sommer sind warm bis heiß mit Temperaturen von 20°C an den kühleren, bewölkten und regnerischen Tagen, bis hin zu 30° C an durchschnittlichen Sommertagen. Gelegentlich kann es im Sommer über 40°C heiß werden. Die Winter sind für gewöhnlich trocken mit einer Durchschnittstemperatur von 6°C am Morgen, bis hin zu 18°C-30°C am Nachmittag. Gelegentlich kann es im Winter regnen, was aber eher selten vorkommt. Der Regen im Sommer kann in Form von heftigen Gewittern kommen oder Dauerregen über einen längeren Zeitraum.

Die Unterkunft

Das Camp besteht aus zehn begehbaren Meru Zelten mit Twinbetten (Studenten teilen sich ein Zelt). Bettlaken und Kissen werden zur Verfügung gestellt, allerdings solltest du eine wärmere Decke für die Wintermonate einpacken und ein extra Kissen, falls du zwei brauchen solltest. Es gibt geteilte Waschräume und einen zentralen Gemeinschaftsbereich. Wir können ein Maximum von 20 Studenten beherbergen. Es gibt Panoramaplattformen, die einige Studenten zu ihrem Nachtlager umwandeln. Das Camp ist nicht umzäunt.

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Der Gemeinschaftsbereich

Dieser Bereich besteht aus vier großen, mit Stroh bedeckten, offenen Plattformen in deren Mitte sich Platz für ein Lagerfeuer befindet. Eines dieser Häuser dient als open-air Speisesaal, Vorleseraum und Lernecke. Zwei Häuser sind für die Abenteurer, die gerne ihre Nächte so nah in der Natur wie möglich verbringen möchten, während das letzte Haus dem Chef Trainer gehört. Es herrscht eine gemütliche Atmosphäre für soziale und freizeitliche Aktivitäten.

Elektrizität

Es gibt keine Elektrizität in den Camps. Paraffin- und Solarlampen werden zur Beleuchtung benutzt. Außerdem gibt es einen Generator, um im Notfall Batterien und Handys aufzuladen. Falls du nachts studieren möchtest, wäre es gut, dir eine Stirnlampe zuzulegen oder eine batteriebetriebene Lampe, da die Paraffinlampen nur schwaches Licht geben. In der Küche finden sich mit Gas betriebene Kühlschränke zur Lagerung von allen verderblichen Lebensmitteln, allerdings gibt es keinen Platz für persönliche Gegenstände (Getränke, Wasser o.ä.). Es gibt aber eine große Auswahl an Getränken, die im Camp günstig gekauft werden können.

Der Generator wird rein zu Campzwecken angeschaltet und kann nicht extra für das Laden einer Kamerabatterie eingeschaltet werden. Studenten können ihn nur auf eigenes Risiko mitbenutzen, wenn er zu Campzwecken eingeschaltet ist.

Getränke

Eine Auswahl an Getränken kann im Camp gekauft werden. Die Bezahlung erfolgt nur in bar. Es gibt keine Kredit- oder Debitkartengeräte oder Möglichkeiten der Scheckzahlung. Fruchtsäfte werden mit den Mahlzeiten serviert, Tee und Kaffee steht den ganzen Tag zur Verfügung (im Kurspreis enthalten).

Trinkwasser

Das Wasser auf dem Hahn ist frisch und kann ohne Bedenken getrunken werden.

Wäsche

Es gibt einen wöchentlichen Wäscheservice (Handwäsche) gegen eine kleine Gebühr.

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Hast du auch Lust bekommen einen Ranger-Kurs zu machen?

Wie sind eigentlich die Camps? - Selati

Wie sind eigentlich die Camps? - Selati

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Ranger-Kurse - Camps

Uns erreichen viele Fragen, wie denn eigentlich die Camps aussehen, in denen die Ranger-Kurse stattfinden. Aus diesem Grund wollen wir euch die einzelnen Camps etwas genauer vorstellen. Wir beginnen mit Selati von Ecotraining.

Und für alle die Gesas Buch gelesen haben, ist Selati auch das Camp, in dem die Löwenattacke passierte und wo sie nachts einem Elefanten direkt vor ihrem Zelt begegnete. Ihr seht, hier kann viel passieren ;)!

SELATI

Das Selati Camp befindet sich am Flussbett des Selati im 33.000 Hektar großen Selati Wildreservat westlich vom Krüger Nationalpark.

Das Selati Wildreservat ist ein riesiges, ursprüngliches Gebiet mit unterschiedlicher Topographie und Biodiversität. Wir können von Glück sprechen, dass wir einen Teil unserer Kurse auch dort halten können. Im Osten befinden sich große Granithügel, bei denen Schwarzadler und Klippenspringer gesichtet werden können. Die dominante Vegetation bilden Mopanewälder. Dieser Lebensraum ist perfekt angepasst an die großen Elefanten- und Giraffenpopulationen, die hier gefunden werden können. Das Reservat ist durch den Selati aufgeteilt, welcher im Winter austrocknet und große, steinige Pools bildet, bei denen eine große Anzahl von Vögeln und Nyalas beobachtet werden können. Dieses Gebiet bietet genug Möglichkeiten für Buschwanderungen, um der afrikanischen Natur ganz nah zu sein. Besondere Tierarten die hier beheimatet sind, sind die Rappen- und die Elandantilope. Es besteht außerdem die Möglichkeit ein Rappenantilopenzuchtprogramm zu besuchen, welches vom Management des Parks betrieben wird.

Tiere, die im Selati Camp gefunden werden können

Die unterschiedlichsten Tierarten wie Löwen, Elefanten und Leoparden sind im Reservat beheimatet. Herdentiere wie Eland- und Rappenantilopen, Giraffen, Zebras, Gnus, Wasserböcke, Kudus, Impalas, Paviane und Affen können ebenfalls gesichtet werden. Selati ist der perfekte Ort um Löwen und Elefanten zu beobachten.

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Temperaturen im Camp

Die Temperaturen im Sommer reichen von durchschnittlich 35-37°C während des Tages, bis hin zu 20°C in der Nacht. Wintertemperaturen gehen runter bis

4°C während der Nacht und hoch bis 18 -25°C am Tag. Gelegentlich kann es im Winter regnen, was aber eher selten vorkommt. Der Regen im Sommer kann in Form von heftigen Gewittern kommen oder Dauerregen über einen längeren Zeitraum. 

Die Unterkunft

Das Zelt besteht aus zehn einfachen Domzelten, jedes davon mit zwei Matratzen und Kissen (zwei Studenten pro Zelt). Es gibt geteilte Badezimmer und einen zentralen Gemeinschaftsbereich, von dem aus man das trockene Flussbett sehen kann. Studenten bringen bitte ihr eigenes Bettzeug mit. Bitte packe auch ein extra Kissen ein, falls du zwei haben möchtest. Es gibt keine Mückennetze im Selati Camp. 

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Der Gemeinschaftsbereich

Dieser Bereich besteht aus einer mit Stroh bedachten, an den Seiten offenen Plattform, auf der alle Mahlzeiten zu sich genommen werden und die Vorlesungen stattfinden. Abendliche Lagerfeuer erzeugen eine gemütliche Atmosphäre für soziale und freizeitliche Aktivitäten.


Meine Erlebnisse beim Schnupperkurs - von Sarah Pfennig!

Meine Erlebnisse beim Schnupperkurs - von Sarah Pfennig!

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Name:
Sarah Pfennig

Ziele:
Greater Kruger National Park (Makuleke & Karongwe)

Wie war's?

Wunderbar, abenteuerlich, einzigartig!

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3 Worte die deine Erfahrung beschreiben

Wunderbar, abenteuerlich, einzigartig!


Warum hast du dich für einen Kurs entschieden?

Ich wollte schon immer mal nach Afrika. Ich hatte Gesas Buch gelesen und es geliebt. Als ich ihr auf Facebook folgte, sah ich, dass sie jetzt mit safariFRANK zusammen arbeitet. Nachdem ich mir die Webseite angeschaut hatte, kontaktierte ich Johan. Ich erzählte ihm von meinen Plänen, denn ich wollte keine Luxus-Safari in einer teuren Lodge, sondern ein Erlebnis bei dem man etwas über die Natur und die Tiere in einer kleinen Gruppe lernt. Da schlug Johan mir den Schnupperkurs von Ecotraining vor, der mir auf Anhieb gefiel. Das war genau das, was ich machen wollte. 


Was war deine beste Wildtierbegegnung?

Meine beste Wildtierbegegnung waren Geparden, die gerade mit ihrer Beute beschäftigt waren. Ihnen zu Fuß ganz nah zu kommen war wirklich aufregend!


Wie fandest du die Trainer und die Camps?

Die Trainer waren fantastisch! Man konnte wirklich spüren, dass sie ihren Job lieben. Es war unglaublich wie viel sie wussten. Sie konnten fast alle Fragen beantworten und wenn nicht, schauten sie es nach und sagten es dir später. Wenn da z.B. ein Vogel war, den du selbst noch nicht mal als Vogel erkannt hättest, wussten sie schon welcher Vogel das war. Das Gleiche mit den Spuren; dort wo ich niemals Spuren gesehen hätte, konnten sie mir erzählen von welchem Tier das war. Sie gaben uns auch ein großes Sicherheitsgefühl, selbst wenn wir Wildtieren zu Fuß begegneten hatte ich nie Angst, da ich ihnen vertraute.

Die Camps waren auch wirklich toll. Mir hat besonders gefallen, dass Karongwe so unterschiedlich zu Makuleke war. Karongwe ist etwas einfacher wie z.B. die Zelte, aber das Camp in Makuleke danach ist einfach super. Man hat sein eigenes Bad und Toilette. Das ist besonders gut, wenn man ein Angsthase ist und sich nachts nicht alleine raus traut um auf Toilette zu gehen, so wie ich es war ;).


Wem würdest du einen solchen Kurs empfehlen?

Ich würde diesen Kurs Jedem empfehlen, der die wahre Wildnis kennenlernen möchte und diese auch zu Fuß erkunden will. Jeder, der mehr als nur im Geländewagen rumfahren möchte, um die Big 5 zu sehen. Ich habe so viel über den Busch gelernt. Man sollte auch kein Problem mit wenig Luxus haben. Die Unterkünfte sind einfach aber super. Der Kurs ist auch wirklich für jedes Alter. Die jüngste Person in meiner Gruppe war 17 und die älteste 69. Alter spielte keine Rolle. Wir waren alle aus den gleichen Gründen dort.


Wie war deine Erfahrung mit safariFRANK?

Meine Erfahrung mit safariFRANK war exzellent! Ich habe mich immer in guten Händen gefühlt. Johan hat mir immer alle meine Fragen beantworten können und mir alle Informationen zukommen lassen, die ich brauchte. Jeder mit dem ich Kontakt hatte war sehr freundlich. Ich würde immer wieder mit safariFRANK buchen. 


Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Ich möchte unbedingt einmal nach Botswana. Die Fotos von dort sehen atemberaubend aus. Und ich möchte Freunde in Kapstadt besuchen, die ich im Kurs kennengelernt habe.


Möchtest du auch einen Ranger-Schnupperkurs machen?

Packliste für einen Ranger-Kurs!

Packliste für einen Ranger-Kurs!

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Was muss ich alles für einen Ranger-Kurs einpacken?

Endlich habt ihr einen Kurs über uns gebucht und steckt mitten in den Vorbereitungen und da ist natürlich die größte Frage, was ihr alles einpacken sollt?

Was braucht man während einer Ranger-Ausbildung eigentlich alles? Neutrale Kleidung?

Vielleicht habt ihr euch dazu ja auch schon wie Gesa damals schwarze und weiße Kleidung rausgelegt? Wer Gesas Buch gelesen hat, weiß natürlich, dass das gar nicht geht, denn nur die Beute trägt Schwarz/Weiß, man denke an das Zebra 😉.

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Wir machen es euch deswegen ein bisschen einfacher und haben mal zusammengefasst was ihr alles einpacken solltet für einen Ranger-Kurs:


 PACKLISTE

·        Geeignete Wanderschuhe (Hikingstiefel). Dornen gehen direkt durch jeden Sportschuhe!

·        Ein Paar Sneakers als back-up für deine Wanderschuhe

·        Gamaschen, als Schutz bei Buschwanderungen

·        Elektrolytpackungen im Falle von Dehydrierung

·        Ein Gel für leichte Muskelverletzungen, wie Zerrungen u.ä. (Reparil Gel/Voltaren etc.)

·        Sandalen oder Flip Flops für das Camp selbst

·        Khakifarbene (oder neutrale, naturfarbene) Kleidung für Aktivitäten (Safari und Buschwanderungen)

·        Eine warme Jacke und einen warmen Pullover

·        Handschuhe, Mütze und Schal, da es vor allem im Winter sehr kalt bei den Morgenfahrten und am Abend werden kann

·        Einen Hut der Kopf und Nacken schützt

·        Sonnencreme

·        Persönliche Hygieneartikel und ein Handtuch

·        Eine starke Taschenlampe für im und um das Camp (Option, als freistehende Lampe im Zelt)

·        Eine Stirnlampe

·        Extra Batterien

·        Schlafsack (die Schulen stellen nur Bettlacken und Kissen zur Verfügung), persönliches Kissen, falls einem das lieber ist, eine extra Decke im Winter

·        Eine aufrollbare Campingmatratze und Kissen für Übernachtungen außerhalb des Camps (nicht nötig für Kurse von 7 und 14 Tagen) 

·        Stifte/Bleistifte

·        Notizbuch/Notizzettel

·        Regenmantel oder Poncho

·        Mücken- & Insektenschutz

·        Wasserflaschen für mind. 2 Liter. Wir empfehlen eine Camelback oder einen MTB oder Wasserbeutel für Wanderungen

·      Snacks und Zigaretten (falls Raucher) – es gibt keine Shops in der Nähe! Bitte reichlich Energieriegel und Nüsse für die anspruchsvollen Buschwanderungen einpacken

·        Field Guide Buch nach Belieben

·        Fernglas

·        Roberts’ Birds Handy App oder ein Vogelbuch ist unabdingbar für die Vogelbeobachtungskurse

·        Kamera

·        Rucksack / Tagesrucksack

·       Persönliche, benötigte Medizin – bitte genug Vorrat mitbringen, da wir keine Medizin für Studenten kaufen oder liefern lassen können

·        Kopien des Reisepasses

·      Bargeld (in den Südafrikanischen Camps - nur Rand möglich) – genug Cash für die gesamte Zeit deines Aufenthaltes, falls du beabsichtigt etwas im Camp Shop zu kaufen

·        Es gibt keinen einfachen Zugang zu den nächstgelegenen Dörfern in denen es Automaten gibt, dazu kann es sein, dass diese nicht immer funktionieren)

·        Bargeld (Mashatu Camp - nur PULA) - genug Cash für die gesamte Zeit deines Aufenthaltes, falls du beabsichtigt etwas im Camp Shop zu kaufen. Das Mashatu Camp ist sehr abgelegen und es gibt keinen Zugang zu Geldautomaten

·     Batteriebetriebene Wecker (Handywecker funktionieren bei leerem Akku nicht und die Studenten brauchen einen Wecker, um    rechtzeitig aufzustehen)

·        Pflaster

·        Falls du ein Musikinstrument spielst, kannst du das gerne mitbringen

·        Radios und CD-Player sind nicht erlaubt

·        Persönliche MP3 Player und Ipods mit Kopfhörern können mit Rücksicht auf Mitstudenten und die Umwelt benutzt werden

 

Extra Bedarf für diejenigen, die den FGASA Trails Guide Kurs machen:

·        Da der Fokus auf Buschwanderungen liegt, bring bitte einen Wasserbeutel für mind. 6 Liter

·        Du brauchst einen großen Tagesrucksack, da du Erste-Hilfe-Kästen, Wasser und Snacks tragen musst

 

So das sollte es erst mal gewesen sein. Natürlich hat man am Ende immer viel zu viel dabei 😊. Deswegen lieber dem Motto nach: Weniger ist mehr...Aber das hier solltet ihr auf keinen Fall vergessen:

  • Ferngläser
  • Adapter
  • Insektenspray
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Foto-Equipment
  • Hut

Viel Spaß beim Packen und den Vorbereitungen! Und solltet ihr Fragen haben, könnt ihr euch natürlich immer bei uns melden!

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Ich möchte gar nicht Ranger werden, kann ich trotzdem so einen Kurs machen?

Ich möchte gar nicht Ranger werden, kann ich trotzdem so einen Kurs machen?

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Sind die Ranger-Kurse für jeden?
Ich möchte kein Ranger werden, kann ich trotzdem einen Kurs machen?
Bin ich zu alt für einen Kurs?
Trau ich mich das überhaupt?
Ein Kurs anstelle einer Safari?

Fragen über Fragen zu den Ranger-Kursen...


...wir bekommen ganz viele Anfragen, die die oben genannte Fragen beinhalten und viele mehr.

Viele von euch haben Gesas Buch „Frühstück mit Elefanten“ gelesen und finden die Idee einen Ranger-Kurs zu machen sehr spannend. Aber natürlich kann nicht jeder seinen Job für ein Jahr hinschmeißen und die professionelle Ausbildung machen. Hierfür gibt es genügend „Schnupperkurse“ die wirklich für JEDEN sind. Womit wir schon beim Thema wären.

Einen Ranger-Kurs, egal ob professioneller Kurs oder Schnupperkurs, kann grundsätzlich wirklich jeder machen, der sich fit genug für den Busch fühlt. Das heißt, dass ihr mit Hitze und langen Fußmärschen kein Problem haben solltet. Aber das Alter spielt hier wirklich keine Rolle. Man ist nie zu alt, um etwas Neues auszuprobieren. Die Gruppen sind daher alterstechnisch oft sehr gemischt.

Dazu kommt, dass die professionellen Kurse alle auch zur persönlichen Bereicherung gemacht werden können und die Prüfungen nicht abgelegt werden müssen. Das heißt, dass jeder, der einfach wirklich mehr über den Busch und seine Bewohner erfahren möchte einen professionellen Kurs, die intensiver sind als die Schnupperkurse, machen kann.

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Schnupperkurse

Die Schnupperkurse sind wie der Name ja schon sagt zum „Schnuppern“. Sie fangen schon bei 1 Woche an und gehen bis zu 1 Monat.

Hier empfehlen wir euch z.B. den Kurs „Bush Skills“ der Okavango Guiding School.

Der 7-tägige Kurs bringt euch den afrikanischen Busch so nah wie nie zuvor. Hier seid ihr mittendrin und lebt im offenen Camp inmitten aller Wildtiere des Okavango Deltas. Der Kurs ist ideal für alle, die die praktischen Aspekte eines Guides lernen und interessante Fakten über die Wildtiere und Ökosysteme des Okavango Deltas erfahren möchten. Der Kurs fokussiert sich auf die praktischen Elemente von „Nature Guiding“. Diese beinhalteten: das Fahren des Geländewagens, Bootsexkursionen, Mokoro-Expeditionen (traditionelles Kanu), Buschwanderungen, Übernachtungen im Freien und der Umgang mit dem Gewehr. Du lernst auch die wichtigsten Fakten über das Spurenlesen, Überlebenstricks im Busch, die Identifikation von Vögeln und Säugetieren und vieles mehr.

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Safari-Guide in Kenia

Habt ihr mehr Zeit als nur 1 Woche wäre der Safari-Guide Kurs von Ecotraining vielleicht der richtige Kurs für euch. Das spannende hier ist, dass der Kurs neben Südafrika und Botswana auch in Kenia stattfindet: https://www.safarifrank.com/german-field-guid-training/2017/6/2/ranger-schnupperkurs-in-kenia-28-tage-aed4e

Im Kurs bekommt ihr in einem Monat einen tieferen Einblick in das Leben eines Safari-Guides. Ihr fahrt mit dem Geländewagen, geht auf Buschwanderungen, lernt Navigation und Orientation und viel über Flora und Fauna.

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Ranger-Kurs statt Safari

Ihr seht, es gibt die verschiedensten Möglichkeiten solch einen Kurs zu machen ohne gleich Ranger zu werden. Das Ganze kann man auch hervorragend vor oder nach einer Safari machen oder den ganzen Kurs als „andere“ Art von Safari ansehen. Wobei wir sagen würden, dass das fast die bessere Safari ist, denn hier bist du mittendrin, nimmst Teil und bist nicht nur Beobachter. Und auf keiner Safari lernst du so viel wie bei einem Kurs (na gut, Gesa & Frank bringen euch auf ihren Safaris auch ganz viel bei 😉 ).

Solch ein Schnupperkurs ist auch die perfekte Möglichkeit das Geländefahren und das Verhalten mit Wildtieren zu üben, bevor ihr auf eine Selbstfahrer-Safari startet. So seid ihr bereits für alle Situationen gewappnet!


Also Schluß mit den vielen Fragen und einfach Mal loslegen. Wie heißt es so schön:

"Change begins at the end of your comfort zone!"


 

Was ihr tun müsst um einen Ranger-Kurs zu machen, haben wir euch hier schon beschrieben:

http://www.safarifrank.com/alles-ber-rangerkurse-1/ich-moechte-ranger-werden

 

<zurück zu "Alles über Ranger-Kurse"

Der Alltag eines Safari-Guides

Der Alltag eines Safari-Guides

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Wie sieht so ein typischer Tag eines Rangers eigentlich aus?

Ihr spielt mit dem Gedanken einen Ranger-Kurs zu machen? Vielleicht sogar eine professionelle Ausbildung zum Ranger bzw. Safari-Guide? Wisst ihr denn wie der Alltag eines Safari-Guides aussieht?

Wir beschreiben euch hier einmal kurz den ganz normalen Tagesablauf eines Safari-Guides, der bei einer Lodge arbeitet:


Der Wecker klingelt je nach Jahreszeit und Sonnenaufgang so zwischen 4Uhr und 5Uhr morgens. Zeit für eine ausgiebige Dusche ist dann erst nach dem ersten Game-Drive, denn erst mal muss der Kaffee/Tee für die Gäste gekocht werden. Die Gäste werden dann ca. eine halbe Stunde später aufgeweckt. Während die Gäste langsam wach werden und den ersten Kaffee am Lagerfeuer genießen, muss der Safari-Guide das Frühstück und den Kaffee für die morgendliche Kaffeepause während des Game-Drives einpacken. Außerdem sollte überprüft werden, ob alles im Geländewagen ist: Decken für die Gäste, Spotlight (falls es noch dunkel ist bei Abfahrt), Erste-Hilfe-Kasten usw….

Danach geht es auf den ersten Game-Drive des Tages, der normalerweise so zwischen 3-4 Stunden dauert. Bei Rückkehr im Camp gibt es Frühstück. Danach werden die Gäste verabschiedet, die an diesem Tag abfahren und alles für die neuen Gäste vorbereitet.

In der Zwischenzeit kann es schon mal vorkommen, dass irgendetwas im Camp erledigt werden muss, weil etwas kaputtgegangen ist wenn z.B. ein Elefant mal wieder den Wasserschlauch herausgezogen hat oder oder. Im Busch gibt es wirklich immer etwas zu tun. Gleichzeitig werden die neu ankommenden Gäste vom Guide begrüßt und zu ihren Zelten/Zimmern gebracht.

Mittags, so gegen 14Uhr gibt es dann meist ein gemeinsames Mittagessen, bei dem der Safari-Guide natürlich auch immer darauf achten muss, dass alle Gäste einbezogen werden, jeder genug zu trinken und zu essen hat und alle zufrieden sind. Während des Mittagessens werden die Getränkewünsche und besonderen Interessen für den Sundowner Game-Drive erfragt.

Während sich die Gäste nach dem Mittagessen an den Pool legen oder sich in ihr Zimmer zurückziehen, packt der Safari-Guide die Getränke und Snacks für den Game-Drive am Abend ein.
Gegen 16Uhr geht es dann zur zweiten Safarifahrt des Tages los, die oftmals bis in die Dunkelheit dauert. Gegen 19:30Uhr kehren alle ins Camp zurück für ein gemeinsames Abendessen. Auch hier muss der Safari-Guide ein guter Gastgeber sein und die Gäste unterhalten.

Nach dem Abendessen sitzen die Gäste meist um das Lagerfeuer herum und wollen spannende Geschichten vom Guide hören. Sobald die ersten Gäste zu ihrem Zelt wollen, werden sie vom Guide in der Dunkelheit dorthin begleitet, um ihre Sicherheit zu gewähren.
Wenn dann alle Gäste im Bett sind muss noch kurz aufgeräumt werden. Natürlich ist man der Letzte der Gruppe, der schlafen geht…und der Erste, der aufsteht, denn am nächsten Morgen klingelt der Wecker wieder um 4:30Uhr….

Dies ist natürlich von Lodge zu Lodge unterschiedlich, aber ungefähr so könnt ihr euch das vorstellen.


Liebt ihr es also den ganzen Tag in der Natur zu sein? Jeden Tag den Sonnenaufgang zu sehen in atemberaubender Umgebung im afrikanischen Busch? Seid ihr außerdem gute Gastgeber und kommt mit den unterschiedlichsten Menschen aus? Dann ist der Beruf vielleicht tatsächlich das richtige für euch.


Hier findet ihr alle professionellen Kurse!


Und wenn ihr euch das nicht ganz so vorstellen könnt, aber trotzdem mal in das Leben eine Rangers „reinschnuppern“ möchtet, haben wir die verschiedensten Schnupperkurse für euch!


Ich möchte Ranger werden! Was muss ich dafür tun?

Ich möchte Ranger werden! Was muss ich dafür tun?

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Was muss ich machen um Ranger zu werden?

Du hast Gesas Buch gelesen und möchtest nun auch Ranger werden? Es lässt dich einfach nicht mehr los und du möchtest selbst wissen wie es ist, Touristen auf Safari zu nehmen und ihnen den afrikanischen Busch zu erklären?

Natürlich stellen sich dann viele Fragen. Wo finde ich solch einen Ranger-Kurs, was muss ich dafür machen und welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Also erst mal der Reihe nach:

Wir bei safariFRANK bieten professionelle Rangerausbildungen an, aber auch Ranger-Schnupperkurse. Wir arbeiten mit zwei anerkannten Schulen in Botswana und Südafrika zusammen. Das ist zum einen die Okavango Guiding School, mit ihrem schönen Camp im Okavango Delta und zum anderen Ecotraining mit verschiedenen Camps in Südafrika (rund um den Krüger), Botswana und Kenia.
Eine Auswahl aller Kurse findest du hier: https://www.safarifrank.com/rangerkurse-uebersicht

Hier suchst du dir einfach den Ranger-Kurs aus, der am besten zu dir passt. Wenn du das Ganze erst mal testen möchtest, empfehlen wir einen der kürzeren Schnupperkurse zu machen. Hast du deine Entscheidung schon getroffen und bist dir sicher, dass so eine Ausbildung das Richtige für dich ist, kannst du dich gleich für einen der professionellen Ranger-Kurse anmelden.
Kleine Anmerkung: Die professionellen Rangerausbildungen können auch als Sabbatical und zur persönlichen Bereicherung gemacht werden und die Prüfungen müssen nicht zwingend abgelegt werden. Also auch jeder der Lust auf 1 Jahr Auszeit hat, kann sich z.B. für die 1-jährige Ausbildung anmelden.

Sollte der Beruf Ranger in Südafrika dein Wunsch sein, dann musst du dafür den Syllabus der FGASA (Field Guide Association of Southern Africa) lernen, der in den entsprechenden Kursen durchgenommen wird. Der Lehrplan beinhaltet Tierkunde, Tierverhalten, Vogelarten, Pflanzenkunde, Gräser, Bäume, Sternenkunde, Navigation, Überlebenstraining im Busch und vieles mehr. Die einfache Grundausbildung dauert 55 Tage bei Ecotraining und 30 Tage bei der Okavango Guiding School.
Sollte es auch dein Wunsch sein, Safari-Gäste zu Fuß durch den Busch zu führen, musst du den Trails-Guide Kurs belegen. Hier lernst du den Umgang mit der Waffe, da du in kritischen Situationen (die immer wieder mal vorkommen können) auch bereit sein musst zu schießen und deine Safari-Gäste zu beschützen.

Die 1-jährige Ausbildung kombiniert all diese Kurse und beinhaltet noch ein paar spezifischere Kurse wie Tracking und Vogelbeobachtung. Nach ca. 5-6 Monaten ist dein Training im Busch erst mal vorbei und du arbeitest für den Rest des Jahres bei einer Lodge oder einer anderen Institution, das sogenannte Placement, um Erfahrung zu gewinnen.

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Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen um Ranger zu werden?

Die Kurse sind grundsätzlich möglich ab 16 Jahre, solltest du allerdings die FGASA Prüfungen ablegen wollen, ist dies nur ab 18 Jahren möglich. Außerdem solltest du zumindest für die professionellen Kurse im Besitz eines Führerscheins sein. Zusätzlich solltest du gesund und fit sein, da die Bedingungen im Busch oft sehr anstrengend sind. Hier werden nicht selten mehrere Kilometer zu Fuß bei extremer Hitze zurück gelegt (je nach Jahreszeit). Kläre dies ggf. auch noch mal mit deinem Arzt ab.

Was brauche ich sonst noch?

Für den Beruf als Safari-Guide, solltest du grundsätzlich eher ein offener Mensch sein und mit anderen Personen gut umgehen können. Als Safari-Guide verbringst du oft 16 Stunden am Tag mit deiner Gruppe und nicht immer sind alle freundlich oder die Stimmung gut. Es liegt dann an dir, diese zu beruhigen. Du solltest also eine gute Menschenkenntnis besitzen, gesprächig sein und den Umgang mit vielen unterschiedlichen Menschen nicht scheuen.

Ich möchte buchen, was muss ich tun?

Dafür sind wir hier. Schreibe uns einfach welcher Kurs dich interessiert, in welchem Zeitraum du kannst und wie lange du Zeit hast und wir versuchen dir den richtigen rauszusuchen und überprüfen Verfügbarkeit. Sollte der Kurs verfügbar sein, kannst du diesen sofort über uns buchen. Nach Buchung ist eine Anzahlung von 20% (Okavango Guiding School) oder 40% (Ecotraining) fällig und du bekommst ganz viele Formulare, die du ausfüllen und an uns zurückschicken musst. Die Restzahlung ist dann ca. 2 Monate vor Beginn fällig.
Kleine Anmerkung: Unser Preis ist 1zu1 der Preis der Schulen, wir rechnen ihn am Tag der Buchung zum Wechselkurs um. Dir entstehen also keine Extra-Kosten, wenn du über uns buchst.

Ist das geschafft, bleibt nur die Vorfreude auf die spannende Zeit, die dir bevorsteht.
Wir stehen dir natürlich bei allen Fragen zur Seite und versuchen dir so gut wie möglich zu helfen.

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Ranger? Safari-Guide? Wildhüter? Game Ranger?

Ranger? Safari-Guide? Wildhüter? Game Ranger?

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Was ist eigentlich ein Ranger?

Safari-Guide? Ranger? Field Guide? Nature Guide? Wildhüter?... Wer macht eigentlich was? Das ist ganz schön verwirrend und wir versuchen mal euch die verschiedenen Begriffe genauer zu erklären.

Grundsätzlich muss man natürlich erst mal schauen in welcher Sprache das Ganze angegangen wird.

Ein Ranger (engl.) ist auf Deutsch eigentlich ein „Wildhüter“ (engl. auch Game Ranger) und verantwortlich für das Ressourcenmanagement in einem Nationalpark oder privaten Reservat. Er oder Sie beschützt die Wildtiere innerhalb des Parks, kontrolliert die natürliche Population und kümmert sich auch um Zäune, Wasserspeicher, Erosionskontrolle, Kontrolle über Ausbreitung nicht einheimischer Arten, Feuermanagement und vieles mehr.

Letzendlich benutzen wir Deutsche aber oft das Wort Ranger und meinen eigentlich einen Field Guide.

Ein Field Guide (engl., oder auch Safari-Guide) interagiert mit den Touristen, die die Parks besuchen und teilt sein Wissen über den Busch mit ihnen; entweder in einem Geländewagen oder bei Erkundungen zu Fuß. Der Field Guide bringt den Touristen die Umwelt und das Ökosystem näher und erklärt ihnen, warum es so wichtig die Natur und ihre Tiere zu beschützen.

Ein „Nature Guide“ ist das Gleiche wie ein „Field Guide“.

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Wie ist der Beruf des Rangers entstanden?

Als die ersten Nationalparks und Reservate in Südafrika gegründet wurden, lag der Fokus auf Selbst-Fahrer-Safaris und Wildhüter kümmerten sich nur um das Management des Parks.

Zu dieser Zeit gab es keine offizielle Qualifikation um Ranger (Field Guide) zu werden und die meisten Personen, die in den Parks als Wildhüter arbeiteten, eigneten sich immenses Wissen über den afrikanischen Busch an. So wurden Wildhüter später oft einfach auch als Ranger eingesetzt.

Dies änderte sich, als sich die beiden Aufgaben zu sehr überschnitten und Wildhüter nicht mehr ihren Aufgaben des Ressourcenmanagements nachkommen konnten. Es gab einen Bedarf an qualifizierten Rangern (Field Guides), die alles über den Busch wissen, aber auch wie man mit den Gästen umgeht und was einen guten Gastgeber ausmacht.

Wildhüter bzw. Game Ranger sind heutzutage meist beim Parkmanagement direkt angestellt, Ranger bzw. Field Guides meist direkt bei den Lodges.

Die Rolle von privaten Lodges:

Private Lodges wollten bald schon speziell ausgebildete Field Guides einstellen und so ist FGASA entstanden. FGASA= Field Guides’ Association of Southern Africa. Seit dem Jahr 2000 gibt es nun also die offizielle Ausbildung zum Ranger (Field Guide).  

 

Willst du auch einen Ranger-Kurs machen?

Ich werde Rangerin!

Ich werde Rangerin!

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Name:
Corina Sonnberger

Reisezeit:
April 2017

Ziele:
Greater Kruger National Park

Wie war's?

Intensiv, atemberaubend (im wahrsten Sinne des Wortes), erdend

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Erzähl uns ein bisschen über dich:

Mein Name ist Corina Sonnberger, ich bin in Wien/Österreich geboren und aufgewachsen. Meine Familie ist sehr tierliebend, daher war ich immer von Hunden, Katzen und Pferden umgeben. Nach meiner Schulzeit habe ich mich dazu entschlossen, Veterinärmedizin zu studieren, mit der Spezialisierung auf Conservation Medicine. Zusätzlich habe ich Weiterbildungen in Physiotherapie und Osteopathie für Hunde absolviert. Man kann daher mit Recht behaupten, dass sich mein Leben immer schon um Tiere gedreht hat. Neben dem Studium war ich in einer Kleintierpraxis tätig. Ich wollte allerdings auch neue Erfahrungen in einem anderen Gebiet der Veterinärmedizin machen, weshalb ich vor zwei Jahren die Entscheidung traf, ein dreimonatiges Praktikum in den National Zoological Gardens of South Africa zu machen. Ich war nicht nur in die Arbeit mit den Zootieren involviert, sondern half auch in conservation und breeding stations nahe am Kruger Nationalpark mit. In dieser Zeit nahm ich auch zum ersten Mal in meinem Leben an einer Safari teil und verliebte mich in Afrika.


3 Worte die deine Erfahrung beschreiben

Intesiv, atemberaubend (im wahrsten Sinn des Wortes), erdend


Warum hast du dich für einen Kurs entschieden?

Nach meinem ersten Besuch in Südafrika wusste ich, dass ich zurückkommen würde. Ich las Gesas Buch, jedes ihrer Worte berührte mich und ich fühlte in vielerlei Hinsicht genau wie sie. Ich sah meine berufliche Zukunft im Bereich der Conservation Medicine, daher wollte ich mehr über Natur und Wildtiere lernen als nur den medizinischen Aspekt. Diese Erfahrung wollte ich nur für mich selbst machen, inmitten der Wildnis zu leben, neben Elefanten, Leoparden und Büffeln.


Was sind deine Pläne, jetzt wo du die Grundausbildung absolviert hast?

Ich möchte auf jeden Fall auch den Trails Guide Kurs absolvieren. Ich bin immer noch sehr daran interessiert, im Bereich Conservation und Tierschutz zu arbeiten, kann mir aber auch durchaus vorstellen, ab und an eine Gruppe von Leuten durch die afrikanische Wildnis zu führen. Ich bin für viele Dinge offen und gespannt, was die Zukunft bringt.


Die interessantestens Fakten die du gelernt hast?

Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten! Es gibt so viele interessante Fakten, die ich in so kurzer Zeit gelernt habe. Ich habe meine Liebe zu den Vögeln entdeckt und bin stolz darauf, einige von ihnen anhand des Aussehens und ihres Gesanges erkennen zu können. Außerdem habe ich sehr viel über Pflanzen, Ökologie, Astronomie, Geologie, Amphibien, Insekten, Reptilien und natürlich auch Säugetiere gelernt. Ich denke, der interessanteste Fakt ist, wie all diese Teile miteinander interagieren, sich gegenseitig beeinflussen und brauchen und welchen Einfluss die Menschheit darauf hat.


Was war deine beste Wildtierbegegnung?

Ich muss gestehen, ich liebe Elefanten und Leoparden besonders, daher waren die Begegnungen mit diesen Tieren unglaublich toll für mich. In Selati standen wir inmitten einer Elefantenherde von ungefähr 80 Mitgliedern, von sehr alten Tieren bis hin zu gerade neugeborenen Zwergen. Es war einfach unglaublich, sie zu beobachten, wie sie miteinander umgehen und so viel dabei über ihre soziale Struktur und ihr Verhalten zu lernen. In Karongwe begegneten wir einem jungen Elefantenbullen während seiner Musth, der uns einzuschüchtern versuchte, während wir im Rangerauto saßen. Unser Ausbilder interpretierte jede seiner Bewegungen und wies uns an, wie wir uns in einer solchen Situation verhalten sollten. Es war ein ganz besonderer Moment für mich, absolut atemberaubend.

Die Begegnungen mit Leoparden waren ebenso einzigartig, da man diese Tiere nicht sehr häufig zu Gesicht bekommt. Wir hatten das Glück, sogar zweien zu begegnen: einem in Selati – ein sehr junges Tier, das offensichtlich nicht wusste, wie es sich verhalten sollte. Es blieb ganz einfach neben der Straße im hohen Gras sitzen und schaute uns an, während wir es beobachteten. Es war eine amüsante Situation, da Leoparden normalerweise scheu sind und ins hohe Gras flüchten. Den zweiten sichteten wir in Karongwe während der Prüfungsfahrt meines Kollegen und Freundes Jerry. Es war ein großes und absolut wunderschönes Weibchen und eines der besten Begegnungen, die unsere Gruppe hatte.


Wie fandest du die Trainer und die Camps?

Ich hatte das große Glück, Mark Gunn als meinen Haupt-Ausbilder zu haben. Er hat ein enormes Wissen, ist cool und sehr geerdet. Was ich aber am meisten an ihm schätze, ist sein tiefer und ehrlicher Respekt gegenüber der Natur, selbst vor den kleinsten Dingen. Ich habe so viel von ihm gelernt, nicht nur Fakten, die man in Büchern nachlesen kann, sondern vor allem Dinge, die man sich nur durch Erfahrung und Liebe zur Arbeit aneignet. Und er liebt definitiv das, was er tut. Mark gehört in die Natur und wir waren glücklich, einen kleinen Weg mit ihm gehen zu dürfen.

Die Camps entsprachen meinen Erwartungen. Zwei Ladies kümmern sich jederzeit darum, alles sauber zu halten und haben uns mit köstlichen, abwechslungsreichen und gesunden Menüs verwöhnt. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich muss sagen, dass mir Karongwe besser gefallen hat.


Wem würdest du einen solchen Kurs empfehlen?

Ich würde es jedem empfehlen, der an Natur interessiert ist und das Zusammenspiel jedes einzelnen Teils auf diesem Planten und darüber hinaus verstehen möchte. Es ist eine einmalige Erfahrung und ich bin sicher, dass niemand die Entscheidung bereuen würde, dieses Abenteuer zu wagen. Es war eine der besten Zeiten meines Lebens!


Wie war deine Erfahrung mit safariFRANK?

Ich habe mich jederzeit gut betreut gefühlt. Ich habe mich sehr spontan dazu entschieden, bei diesem Kurs teilzunehmen und daher erst ein paar Wochen vor Beginn gebucht. Es hat aber alles reibungslos geklappt und safariFRANK hat mich in jeder Hinsicht unterstützt und gut vorbereitet. Meine Fragen wurden sofort und sehr freundlich beantwortet, obwohl wir einen großen Zeitunterschied hatten. Ich danke euch vielmals, ihr habt mir den Weg für meine Chance geebnet, ein Field Guide zu werden.


Was ist sonst noch auf deiner Afrika-Bucketliste?

Ich stehe erst am Anfang meines Afrika-Abenteuers. Bisher war ich nur in Südafrika, daher werden meine nächsten Ziele hoffentlich Namibia, Botswana und Mozambique sein. Ich habe auch schon meine Freunde und Familie gefragt, ob sie an einer Safari-Tour interessiert wären, mit mir als ihr Guide und erfreulicherweise haben alle Ja gesagt J

Ich weiß, da draußen gibt es noch so viel zu sehen und zu erleben – wenn du einmal in Afrika warst, willst du immer zurück!!